30-07-2004, 02:07
An alle Forumuser,
bevor ich weiterer Einträge in dieses Religionsforum tätige, möchte ich klarstellen, das ich mit meinen bisherigen Postings in keinster Weise die Absicht hatte Menschen bestimmter Konfessionen wegen ihren Glaubensrichtungen zu beleidigen. Wenn jemand hier im Forum das Gefühl hatte ihm wäre durch meine Beiträge Unrecht zugestoßen oder wenn jemand sich persönlich beleidigt gefühlt hat, bitte ich diese Person vielmals um Entschuldigung.
Dieses lag nicht in meiner Absicht.
Definition Dogma:
Ein Dogma (griech. Beschluss, Lehrsatz) ist eine Basisaussage, die von einer Gruppe von Menschen als grundlegend und nicht verhandelbar für eine Religion, Weltanschauung oder Wissenschaft festgelegt oder erkannt wurde.
Als Religionsdogmen werden von mir folgende Punkte angesehen:
1. Wunder:
Wunder erfordern, dass die Naturgesetze beliebig ein- und ausgeschaltet werden könnten. Bisher konnten solche Erscheinungen nicht objektiv nachgewiesen werden.
Beispiele:
Maria Jungfrauengeburt
Jesus Auferstehung
Moses Wunder (Teilung des Meeres, Verwandlung eines Stockes in eine Schlange)
etc.
ZITAT:
"Zum Beispiel pflegt sich ein Meer nicht zu teilen, wenn man da grad durch müsste - darum wird es als Wunder bezeichnet, weil es alle wunderte. Das "Timing" war daran das Verwunderlichste. Es wurde auch nicht berichtet, um zu sagen, dass es ab dann normal vorkäme, es wurde nur gesagt: es geschah und daher brachte das Heer des Pharao uns nicht sogleich vom Glauben Abrahams ab oder uns Fliehende um - also erfreute man sich, noch zu leben - und dann ging das Ereignis weiter."
Ich sage, es geschah nicht! Es ist lediglich eine menschliche Geschichte um die Größe und Freiheit Gottes, der als Herrn seiner Schöpfung, die Macht hat, der Natur ihre Gesetze zu geben und auch Ausnahmen zu verfügen. Und dieser Gott muss dann der Größte und Wahrhaftige sein und man signalisiert unwillkürlich anderen Konfessionen welche Macht diesem Auserwählten Volk zugelegt wurde. Meiner Ansicht war das der Wunsch des Gedanken als irgend ein Mensch diese Zeilen aufschrieb. Nichts weiter als ein Machtsignal, um persönliche Eitelkeit zu fördern.
Es existiert kein weiterer Beweis als menschliche Überlieferungen, das diese Wunder, die gänzlich gegen medizinische, biologische, chemische, physikalische und mathematische Naturgesetze verstoßen, eingetreten sind!
Die Intention der Verfasser sind sehr durchsichtig. Wenn sein Gott die Macht hat etwas zu bewirken, was der menschlichen Auffassungsgabe völlig unerklärlich ist muss dieses der Beweis der Wahrhaftigkeit sein. Den Menschen zur Zeiten Moses war bewusst, das ein Meer sich nicht teilen lässt, das eine Feuersäule dem Ägyptern den Weg versperrt.
Die Geschichte des fliehenden Volks aus Ägypten mag wahr sein, jedoch wurden diese Wunder, die später zu Dogmen der Religion wurden erfunden und zugedichtet.
2. Die Schöpfungsgeschichte
Denn so spricht der HERR, der den Himmel geschaffen hat er ist Gott; der die Erde bereitet und gemacht hat er hat sie gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern sie bereitet, dass man auf ihr wohnen solle: Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr. Jesaja 45,18
siehe, er ist's, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat. Er macht die Morgenröte und die Finsternis Amos 4,13
Man kann leider mit den Werkzeugen und Methoden der Wissenschaften nicht zum Anfang aller Zeiten schauen jedoch bietet die Astronomie eine alternative These! Die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung gab um 1970 den Anstoß zur Entwicklung der Urknall-Theorie, die seither entwickelten Verfeinerungen des Urknall-Modells zeigen keine Widersprüche. Aber auch nicht wissenschaftlich gesehen ist die 7 tägige Erschaffung der Erde durch Gott recht fragwürdig. Im bezug auf die Entstehung der Erde kann die Wissenschaft diese These jedoch wiederlegen. Die biblische Schöpfungsgeschichte ist also nichts anderes als eine Geschichte. Sollte auch so behandelt werden, jedoch wird durch verschiedene christliche Religionsgemeinschaften noch fudermental angesehen.
3.Evolutionstheorie
Das 1. Kapitel des 1. Buches Mose (Genesis) schildert die Erschaffung des Menschen. Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde
Charles Robert Darwin, englischer Wissenschaftler, begründete die moderne Evolutionstheorie mit seiner Erklärung, dass der Artenwandel und die Entstehung neuer Arten durch natürliche Selektion realisiert werde.
Wieder beruht der christliche (jüdische) Beweis auf eine menschliche Überlieferung. Gegen diese sprechen tausende Funde ( Urmenschenknochen, etc) von archäologischen und biologischen Wissenschaftler. Der älteste Fund liegt bei 2,3 Mio. Jahre (Lucy). Dagegen sprechen 6000 (?) Jahre jüdischer und christlicher Glaube!
Ich hoffe die 3 Punkte reichen dazu!
Mormonen:
ZITAT:
" Die Mormonen wanderten hilflos und verzweifelt einem hinterher, der noch eine Hoffnung für sie aus der Bibel las und durchquerten eine damals für jeden tödliche gewaltige Wüste, sie verglichen das Wunder, dass damals sie nicht alle umkamen, mit der Wüsten-Durchquerung Volk Israels und folgerte, wie Menschen aus dem, was passiert, nachdem man etwas tat, wie Menschen normalerweise auch folgern, dass a) G"TT sie liebhat und b) dass ihr Anfuehrer von IHM beraten wurde - daher heben sie auch dessen "Buch Mormon" als ihre zusätzliche Hl.Schrift in Ehren auf. An ihrem Salzsee lebten sie dann lange Zeit auch ohne irgendwelche Außenkontakte und bauten sich in dieser Verlassenheit ein Gemeinwesen auf - so weit sind sie gelaufen, um niemandem ein Leides anzutun.
Es gibt an den Motiven bei der Gründung dieser Konfessionen wirklich nichts zu verspotten."
Folgende Ausführungen kann man auf der Seite www.Sekten-info.de nachlesen!
Zitat:
1. War Joseph Smith (23.12.1805-27.6.1844) ein Prophet Gottes?
Als Prophet und Gründer der Mormonen ist die Persönlichkeit Josephs von eminenter Wichtigkeit um die Glaubwürdigkeit der Mormonen zu prüfen. Sein Leben muss mit anderen Propheten Gottes messbar sein, wenn er ein Prophet Gottes sein soll. Zumal er als zur Zeit "letzter Prophet" (der Mormonen), entsprechend von größter Wichtigkeit für die letzte Zeit sein soll, also der wichtigste Prophet mit wichtigsten Offenbarungen für die letzte Zeit. Sein Leben als Prophet muss entsprechend, die eines echten und wichtigen Propheten Gottes sein. Sein Leben muss authentisches Leben eines hingegebenen Mannes Gottes sein und das Zeugnis seines Lebens ein Zeugnis eines Propheten sein. Die Glaubwürdigkeit der Mormonen steht und fällt mit dem Leben seines Propheten. Welche Anforderungen können an einen Propheten gestellt werden? Schauen wir auf die Propheten der Bibel um zu erkennen wie Propheten sein müssen um von Gott gesandt zu sein. Sein Leben muss rein und vorbildlich sein. Aus biblischer Sicht muss er das Wort Gottes bestätigen, das Gericht Gottes verkünden und Offenbarungen Gottes mitteilen, die sich sofort oder in der Zukunft erfüllen.
Nun zum Prophetendasein Josephs:
Es gab um die Zeit, als Joseph Smith jung war, sehr lebhafte Aufbruchsbewegung in Amerika in Sachen Glaube. Es gab sehr viele verschiedene Bewegungen mit unterschiedlichsten Ansichten. Manche sicherlich sehr gut und Gott ergeben, aber auch einige, die man als Sekten oder als unseriös bezeichnen kann. Als junger Mann war Joseph sehr stark hin und her gerissen und konnte sich nicht entscheiden, welcher Glaubensgemeinschaft er sich anschließen sollte. Auch wollte er sich nicht der Religionsgemeinschaft seiner Eltern anschließen. Diese Suche nach Wahrheit und nach Gott ist sicherlich sehr lobenswert. Doch kann man gerade als jünger und unerfahrener Mann leicht das Opfer der Kritik und Eigensucht werden, nämlich dann, wenn man mit allem unzufrieden ist und zu dem falschen Schluss kommt: alle sind schlecht und wollen nur betrügen. Die Auflehnung gegen etablierte Kirchen oder gegen den Glauben seiner Eltern ist auch heute bekannt. Die Jugend suchte schon zu allen Zeiten ihren eigenen Weg zu finden. Aus diesem Eigensinn und Mangel an Erkenntnis und Mangel an Unterordnung und Mangel an Gemeinschaft in einer Gemeinde entstand die Vorstellung von eigener Auserwähltheit und eigener Vision und Mission.
Dazu kam in dieser Zeit, dass sehr viele archäologische Entdeckungen in der ganzen Welt und auch in Amerika stattfanden. In Amerika wurden rätselhafte verlassene Städte im Urwald entdeckt, die seltsame, an Hieroglyphen erinnernde Zeichen hatten. Erst 1822 wurden die altägyptischen Hieroglyphen entziffert. Um diese Entdeckungen gab es viele Theorien und Spekulationen von Forschern und von dem einfachen Volk. Joseph selbst war auch ein begeisterter Hobbyarchäologe. Die Phantasien des Volkes beflügelten ihn sehr stark und so war es nicht verwunderlich, dass er im Jahre 1823 (Joseph war erst 18) in einem Hügel im ländlichen Teil des Bundesstaates New York angeblich ein goldenes Manuskript gefunden habe, das die Geschichte des verlorenen Stammes Israels enthielt. Ein jünger Mann mit einem starken Charakter und starken Vorstellungen und guter Fantasie: das war die Geburt eines neuen Propheten....
Übrigens starb Joseph bei einer Schießerei, als er im Gefängnis saß, mit dem Revolver in der Hand, die ihm ein Freund gegeben hat, mit dem er drei Angreifer verwundert hat. Von einem selbstdargestellten Opferlamm, das zur Schlachtbank geführt wird, weit entfernt.
2.Lebte wirklich ein, besser gesagt zwei mächtige Völker in ganz Amerika? Wenn heute zahlreiche Spuren in ganz Orient von alten Kulturen zu finden sind, so müsste ein so großes und mächtiges Volk auch zahlreiche und eindeutige Spuren hinterlassen.
Die großen alten Hochkulturen in Amerika entstanden nach Christi Geburt: Tolteken um 800 n.Chr.; Azteken um 1200 n. Chr.; Maya das alte Reich ab den 4. bis 7. Jahrhundert nach Christus; Inka-Reich älteste Stadt um 100 n.Chr, die Blüte im 13.-15. Jahrhundert. Vor diesen Hochkulturen gab es natürlich vereinzelt Völker und Stämme und kleinere Kulturen, die aber nichts mit den Völkern, die in dem Buch Mormon beschrieben sind, etwas gemeinsam haben. Weder kulturell (Laut Ausgrabungen sind Einflüsse auf Indianer aus Ostasien möglich, aber nicht von Nahem Osten, woher diese Stämme aus dem Buch Mormon kommen sollten).
Also Erstens: keine kulturelle Ähnlichkeit;
Zweitens: die Blüte der Hochkulturen stimmt nicht mit den Beschreibungen aus dem Buch Mormon überein (wo das Volk aus dem Buch Mormon bereits im 4. Jahrhundert n.Chr. vernichtet wurde, bevor überhaupt reale Hochkulturen entstanden sind).
Drittens; es gibt zahlreiche Ausgrabungen auch in Amerika von verschiedenen Kulturen, aber keine Spur, von einst so großen und mächtigen Volkes, das ganz Amerika mit Hochkultur überzogen hat und mächtige Städte gebaut hat und sicherlich sehr viele Artefakte wie Waffen, Haushaltgeräte, von Gebäuden, Städten, Festungen und Mauern ganz zu schweigen, hinterlassen haben müsste, wenn man von viel kleineren und älteren Kulturen was findet, dann muss vom Volk Nephi aus dem Buch Mormon auch etwas übriggeblieben sein, das der Beschreibung aus dem Buch Mormon entspricht, wenigsten ein bißchen, angesichts ihrer Größe!
Wie kann sowas spurlos verschwinden, wenn man selbst die Knochen von Dinosauriern findet, die vor Millionen von Jahren ausgestorben sind?! Ist nicht alles erfunden? Es kann kein mächtiger Volk in Amerika in dieser Zeit (600 v.Chr. bis 400 n.Chr.) gelebt haben, weil keinerlei Beweise dafür gibt! Übrigens ist die Zahl 600 v.Chr und 400 n.Chr. ist ziemlich genau 1000 Jahre, was sicherlich auf ein Tausendjähriges Reich anspielen soll, doch es gibt sonst , auch in der Bibel (außer 40 und 70 Jahre) keine glatten Jahresangaben von dieser Größe, was die Komplexität der Bibel und Gottes beweist und nicht dem reduzierenden Denken des Menschen entspricht. (die Natur ist sehr komplex und vielfältig, oft ganz anders als die menschlichen Werke). Das ist ein weiterer Hinweis auf nicht Göttlichen Ursprung des Buches Mormon.
Manche Mormonen behaupten, dass dieses Land recht klein war, so etwa wie Israel in Palästina. Doch aus dem Buch Mormon ist es nicht ersichtlich, man gewinnt den Eindruck von zwei sehr großen und weitverbreiteten Völker. Außerdem kann ein Volk, das so klein ist, nicht so lange überleben, wenn er nicht stark ist und starke befestigte Städte hat und dann einfach so spurlos verschwinden. Große oder starke Völker haben immer wenigstens ihre Spuren hinterlassen, wenn auch nicht alles übriggeblieben ist, so wenigstens einige Ruinen und Artefakte sowie Legenden.
Das sind nur zwei von insgesamt 14 Punkte, die der Autor anspricht!
Entschuldigt bitte, das ich zu dem Thema keine weiteren Ausführungen mache. Ich denke, der Verfasser hat alles auf den Punkt gebracht!
Ich möchte hier nochmals erklären, das ich hier die Mormonen nicht angreifen oder diskriminieren will! Ich stelle nur ihren Glauben in Frage. Ich beschäftige mich mit ihren Ansichten und stelle kritische Fragen, bzw befasse mich mit kritischen Ansichten!
Den Menschen will und werde ich nicht angreifen!
Nun zum Buddhismus und Hinduismus werde ich hier erst einmal nichts schreiben. Jedoch stelle ich diese Diskussion nur zurück und werde zu einer späteren Zeit mich dazu noch einmal äußern.
ZITAT:
und ich vermisse die Gerechtigkeit - z.B. bezueglich Deiner eigenen Konfession auf Deinem angeblich ureigensten Gebiet: z.B. längst haettest Du feststellen koennen, dass der Katholik Galileo Galilei nicht wegen der physikalischen Befunde, sondern wegen seines agitatorischen antikirchlichen Vermarktens seiner Beobachtungen von der Kirche den Ärger bekam. Das, was die Fama staendig weiter behauptet, dass die Erde sich um die Sonne dreht, war damals schon wesentlich sachlicher durch den Domherrn Kopernikus beobachtet, berechnet und der Kirche vorgetragen worden und als Faktum abgeheftet worden als eins der Dinge, die man nun integrieren müsste in das Konzept vom Bau des Weltalls - nicht ins Konzept vom Bau der geistlichen Gemeinschaft Kirche.
Aristoteles war jahrhundertlang einer der Lieblingsphilosophen der katholischen Kirche. Der Grund ist leicht verständlich, deckte er doch weite Bereiche der Naturwissenschaften ab, die von der Bibel eher spärlich behandelt werden. Der Mittelpunkt des Kosmos war die Erde. (geozentrische System ). Dies war eine der zentralen Aussagen des Aristoteles, und diese Aussage wurde bis ins 16. Jahrhundert nicht in Zweifel gezogen.
Die Idee des heliozentrischen Weltbildes war keinesfalls neu, nur war Galilei der erste, der sie auch gegen den Widerstand von Kirche und anderen Gelehrten behauptete.
Kopernikus hat vorher aus seinen Beobachtungen ein heliozentrisches Modell abgeleitet. Er konnte seine Hypothese nicht beweisen, belegte aber an vielen Rechnungen ihre Richtigkeit. (Werk De revolutionibus orbium coelestium libri VI").
Kopernikus war sich durchaus der Gefahren seiner Forschungsergebnisse bewusst. Er war zwar sicher, dass sein neues Weltsystem richtig sei, wartete aber mit der Veröffentlichung seiner Gedanken bis an sein Lebensende, um keinen offenen Bruch mit der Kirche zu provozieren. Als er dann an seinem letzten Lebenstag sein Buch vorgelegt bekam, musste er sich mit der Veränderung des Titels und einer zugefügten Vorrede abfinden. Beides war ohne sein Wissen geschehen. In der Vorrede wurden seine Aussagen als hypothetisch abgeschwächt, was Kopernikus selbst nie getan hätte, da er fest von ihrer Richtigkeit überzeugt war.
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Johannes Kepler hat 1594 das kopernikanische Weltbild, auf Messdaten des dänischen Astronomen Tycho Brahe gestützt, bewiesen und dabei die nach ihm benannten Keplerschen Gesetze gefunden. 1616 wurde das kopernikanische System von Rom verboten, bis es verbessert wird".
Kepler und Kopernikus hatten das Glück, im protestantischen Norden Europas zu leben, der toleranter als der römisch - katholisch geprägte Süden war.
Galilei dagegen stand in Italien unter dem direkten Einfluss der katholischen Kirche und war in seinen Äußerungen weitaus provozierender als Kopernikus. Dabei war es nie sein Ziel, die Bibel zu widerlegen, sondern eine andere Art ihrer Interpretation zu erreichen. Da er selber ein gläubiger Christ war.
Sein Eintreten für diese Lehre brachten ihn in Konflikt mit der Inquisition. Er wurde nach Rom zitiert, verhört und in Haft gehalten. Man drohte ihm die Folter an - Galilei widerrief seine Lehre und schwor ihr ab.
Theoretisch blieb er bis zu seinem Tode ein Gefangener der Inquisition - allerdings ohne Kerker und Ketten. 1633 gestattete ihm der Papst, sich auf sein Landgut Arcetri zurückzuziehen.
Zitat:
Kurzmeldung vom 31.10.1992:
Vatikan/ 350 Jahre nach seinem Tod wird der Physiker Galileo Galilei offiziell von der Kirche rehabilitiert. Papst Johannes Paul II. stellt fest, Galilei sei Unrecht geschehen, als ihn die Inquisition im Jahre 1633 unter Folterdrohung zwang, dem kopernikanischen Weltbild abzuschwören, nach dem sich die Erde um die Sonne dreht. Der Papst gesteht den Richtern der Inquisition aber zu, sie hätten guten Gewissens" gehandelt."
Die Behauptung des agitatorischen antikirchlichen Vermarktens seiner Beobachtungen ist definitiv FALSCH!
ZITAT:
"Spreche ich von A, dann nicht von B, rede ich von Erbsen, dann nicht von Nuessen, nicht von Katzen, nicht von Grashalmen - nicht im selben Atemzug - aber ein andermal kann von Birnen die Rede sein und nicht von Erbsen: der Bund, sich an die im AT genannten Gebote zu halten, zuliebe Dieses G"TTES, Den wir am Sinai erlebten, richtete sich an die versammelten Juden inclusive ihrer Nachkommen, also an die "Erbsen" - es wurde etwas abgemacht für den Fall, dass wir uns dran halten - und etwas fuer den Fall, dass wir es - behuete - nicht halten. Am Faktum, ob es an diesen "Erbsen" als Kollektiv beobachtbar eintrifft, kann der Rest der Welt inclusive der Juden jederzeit ablesen, ob der "Vertragspartner zu A" (G"TT) Der Selbe ist und ob ER das kann, was dazu noetig ist, diese Konsequenzen zu jeder historischen Zeit auch eintreten zu lassen. Das erfordert ein Herausstellen der "Erbsen", sonst kann man nix erkennen.
Dass ein Volk nach solch einem Langzeit-Versuch eingesehn hat, dass es Diesen G"TT also wirklich gibt und die beschriebenen Dinge auch eintrafen, machte uns stolz darauf, das Versuchskaninchen sein zu duerfen von solch einem G"TT, daher preisen wir uns wegen IHM gluecklich seit Koenig David, was Christen dann auch uebernahmen: "O glueckliche Schuld, die uns einen solchen ERLOESER verdient hat" singt ein alter Hymnus. Liest man die Bibel mit Bedacht durch, kann man doch sehn, dass wir nicht etwa das erfolgreichste Volk auf Erden wurden, weil eben Juden enschen sind, ganz normal dumm geboren wie alle, ganz normal muessen wir auch jeweils aus Ursache-und-Wirkung lernen. Es ist nur 1 Ursache mehr als bei andern: unser Vertrag von G"TT macht auch Wirkungen, die wir erlebten. Vielleicht gibt es grad deshalb so viele juedische Wissenschaftler, weil wir wissen, dass alles sonst auf die Naturgesetze zu beziehen ist, die ueblichen."
Nun komme ich in den Genuss mich selbst zu zitieren:
Was sind wir Menschen denn im Vergleich zu Raum und Zeit?
Die Wissenschaft hat die ältesten Menschenartefakte (Lucy) mit einem Alter von 2,3 Mio. Jahr datiert. Und das war nicht der zivilisierte Mensch, den wir uns heute vorstellen!
Die Wissenschaft ist nun soweit zu sagen, das sich vor 4,5 Milliarden Jahren Kern, Mantel und Kruste der Erde bildete.
Das alter des Universum wird heute mit Pi-mal-Daumen auf 13,7 Mrd. Jahren geschätzt. Zumindest hat man so altes Licht schon aufgefangen!
James Usher (1581 - 1656), ein irischer Theologe, stellte durch Auswertung von genealogischen Tabellen des Alten Testaments eine Berechnung des Erdalters an: Er kam zu dem Schluss, Gott habe die Schöpfung der Erde am Sonntag, dem 23. Oktober 4004 vor Christus um 8.00 Uhr morgens abgeschlossen
Die Erstehung der heutigen Weltreligionen liegt also bei ca. 6000 Jahren????
Im Vergleich sind wir Menschen doch nur etwa eine Sekunde der gesamten Zeit, oder? 15 Mrd. Jahre Universum, davon 4,5 Mrd. Jahre Erde, dann 2,3 Mio. Jahre Mensch und ca. 6000 Jahre christlicher Glaube!
Die Erde hat einen Durchmesser von 12.765,28 km.
Nun zur Grüße des Universums. Hierzu ein Zitat aus der Kölner Rundschau:
"Weit hinter dem Sternbild Großer Wagen, bei den Himmelskoordinaten J1148+5251, entdeckte das Forschertrio die bisher älteste und entfernteste Geburtsstätte von Sternen - 12,9 Milliarden Jahre alt und damit nur noch 800 Millionen Jahre vom Urknall entfernt
Übersetzt, die Forscher haben 12,9 Mrd. Jahre altes Licht gesehen,
Was heißt das? Es heißt, das das Licht 12,9 Mrd. Jahre mit Lichtgeschwindigkeit
.c = 300000 km/s zu uns gezischt ist! Die Entfernung kann bitte jeder selbst ausrechen. Ist auf jeden Fall eine große Zahl.
Wie kann also ein Mensch, der durchschnittlich 180 cm groß ist denken, das er ein Auserwählter Gottes ist? Bei diesen Dimensionen! Und warum sollte Gott denn etwas so unfassbar großes wie das Universum erschaffen, um nur auf einen fast verschwinden kleinen Teil, der erst so kurz existiert, Wesen seines Abbildes zu erschaffen, aus denen er dann auch nur einen verschwindend kleinen Teil rettet?
Soviel zum auserwählten Volk!!!!"
ZITAT:
Also alles in allem - Dein Posting macht mich eher betruebt fuer Dich.
In dem Bereich der Physik wuerde ich Dir nicht trauen duerfen.
Nix fuer ungut:
Vielleicht schreibst Du ja auch wirklich mal etwas Vernünftigeres als so etwas, wie dies hier: zur Begruessung eines Kreises Leute, den Du betrittst, sofort erstmal alle rundum frontal und pauschal zu beleidigen.
Soweit ich weiß, haben wir Dich nicht zuvor irgendwie schon gekränkt. Also ist mir so etwas besonders raetselhaft.
Und als "Einer-von-Vielen"? - dazu war das denn doch zu schwach. Das setzt ja direkt die wirklichen Vielen herab.
Auf die Nachfolge-Postings dazu geh ich hier noch nicht ein. Kommt noch."
Wenn ich in betracht ziehe, das du denkst, das ihr das Auserwählte Volk Gottes seit kann ich dir eigentlich für deine unangemessenen Arroganz kein Vorwurf machen.
Wer von Kindesalter diese Lebensphilosophie eingeflößt bekommt muss im Dialog eine Art von Eitelkeit wiederspiegeln. Deine Philosophie erlaubt es dir über den Dingen zu stehen, auch wenn es meiner Ansicht nicht tragbar ist.
Aber du hast Recht: Es ist eben eine ganz andere Ebene.
Diese Ebene ist mir wirklich zu hoch. Du beweist nichts, verstrickst dich in pseudo- intellektuellen Phrasen. Auf den Punkt gebracht leistest du mit Sicherheit eine berechtigte Kritik an mein erstes Posting, was zumindest auf die Art und Weise meiner teils flapsigen und teils auch nicht begründeten Schreibweise zutrifft. Jedoch bist du nicht in der Lage den Kern meiner Argumentation zu widerlegen. Nein, du ziehst die nur ins lächerliche, oder versuchst es zumindest!
Ich muss kein Physiker sein um mich kritisch mit den verschiedenen Religionen der Welt auseinander zu setzen! Dazu reicht reiner Menschenverstand.
Deine Behauptung,
Was Du da aufführst, kann man im WEB abrufen als Teile aus einer Liste von 300 Aussagen, mit denen man fromme Leute "immer wieder nett" ärgern kann.
spiegelt eigentlich dein durch deine Religion begrenztes Welt- und Philosophiebild wieder.
Selbst wenn es diese Liste gäbe, hast du nicht das Recht dies zu verurteilen, da du diese 300 Punkte nicht widerlegen kannst. Auf deiner Ebene vielleicht, mit Zitaten der Bibel, mit philosophischen Ansichten.
Aber nicht wissenschaftlich begründet.
Denn eines haben alle Religionen gleich! Es existiert kein Beweis für ihre Wahrhaftigkeit!
Also ob du willst oder nicht, musst du dich mit kritischen Stimmen auseinander setzten und du muss damit Leben, wenn du sagst, das du zu dem auserwählten Volk gehörst das ich nur darüber lachen kann!
Liebe Grüße!
bevor ich weiterer Einträge in dieses Religionsforum tätige, möchte ich klarstellen, das ich mit meinen bisherigen Postings in keinster Weise die Absicht hatte Menschen bestimmter Konfessionen wegen ihren Glaubensrichtungen zu beleidigen. Wenn jemand hier im Forum das Gefühl hatte ihm wäre durch meine Beiträge Unrecht zugestoßen oder wenn jemand sich persönlich beleidigt gefühlt hat, bitte ich diese Person vielmals um Entschuldigung.
Dieses lag nicht in meiner Absicht.
Definition Dogma:
Ein Dogma (griech. Beschluss, Lehrsatz) ist eine Basisaussage, die von einer Gruppe von Menschen als grundlegend und nicht verhandelbar für eine Religion, Weltanschauung oder Wissenschaft festgelegt oder erkannt wurde.
Als Religionsdogmen werden von mir folgende Punkte angesehen:
1. Wunder:
Wunder erfordern, dass die Naturgesetze beliebig ein- und ausgeschaltet werden könnten. Bisher konnten solche Erscheinungen nicht objektiv nachgewiesen werden.
Beispiele:
Maria Jungfrauengeburt
Jesus Auferstehung
Moses Wunder (Teilung des Meeres, Verwandlung eines Stockes in eine Schlange)
etc.
ZITAT:
"Zum Beispiel pflegt sich ein Meer nicht zu teilen, wenn man da grad durch müsste - darum wird es als Wunder bezeichnet, weil es alle wunderte. Das "Timing" war daran das Verwunderlichste. Es wurde auch nicht berichtet, um zu sagen, dass es ab dann normal vorkäme, es wurde nur gesagt: es geschah und daher brachte das Heer des Pharao uns nicht sogleich vom Glauben Abrahams ab oder uns Fliehende um - also erfreute man sich, noch zu leben - und dann ging das Ereignis weiter."
Ich sage, es geschah nicht! Es ist lediglich eine menschliche Geschichte um die Größe und Freiheit Gottes, der als Herrn seiner Schöpfung, die Macht hat, der Natur ihre Gesetze zu geben und auch Ausnahmen zu verfügen. Und dieser Gott muss dann der Größte und Wahrhaftige sein und man signalisiert unwillkürlich anderen Konfessionen welche Macht diesem Auserwählten Volk zugelegt wurde. Meiner Ansicht war das der Wunsch des Gedanken als irgend ein Mensch diese Zeilen aufschrieb. Nichts weiter als ein Machtsignal, um persönliche Eitelkeit zu fördern.
Es existiert kein weiterer Beweis als menschliche Überlieferungen, das diese Wunder, die gänzlich gegen medizinische, biologische, chemische, physikalische und mathematische Naturgesetze verstoßen, eingetreten sind!
Die Intention der Verfasser sind sehr durchsichtig. Wenn sein Gott die Macht hat etwas zu bewirken, was der menschlichen Auffassungsgabe völlig unerklärlich ist muss dieses der Beweis der Wahrhaftigkeit sein. Den Menschen zur Zeiten Moses war bewusst, das ein Meer sich nicht teilen lässt, das eine Feuersäule dem Ägyptern den Weg versperrt.
Die Geschichte des fliehenden Volks aus Ägypten mag wahr sein, jedoch wurden diese Wunder, die später zu Dogmen der Religion wurden erfunden und zugedichtet.
2. Die Schöpfungsgeschichte
Denn so spricht der HERR, der den Himmel geschaffen hat er ist Gott; der die Erde bereitet und gemacht hat er hat sie gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern sie bereitet, dass man auf ihr wohnen solle: Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr. Jesaja 45,18
siehe, er ist's, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat. Er macht die Morgenröte und die Finsternis Amos 4,13
Man kann leider mit den Werkzeugen und Methoden der Wissenschaften nicht zum Anfang aller Zeiten schauen jedoch bietet die Astronomie eine alternative These! Die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung gab um 1970 den Anstoß zur Entwicklung der Urknall-Theorie, die seither entwickelten Verfeinerungen des Urknall-Modells zeigen keine Widersprüche. Aber auch nicht wissenschaftlich gesehen ist die 7 tägige Erschaffung der Erde durch Gott recht fragwürdig. Im bezug auf die Entstehung der Erde kann die Wissenschaft diese These jedoch wiederlegen. Die biblische Schöpfungsgeschichte ist also nichts anderes als eine Geschichte. Sollte auch so behandelt werden, jedoch wird durch verschiedene christliche Religionsgemeinschaften noch fudermental angesehen.
3.Evolutionstheorie
Das 1. Kapitel des 1. Buches Mose (Genesis) schildert die Erschaffung des Menschen. Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde
Charles Robert Darwin, englischer Wissenschaftler, begründete die moderne Evolutionstheorie mit seiner Erklärung, dass der Artenwandel und die Entstehung neuer Arten durch natürliche Selektion realisiert werde.
Wieder beruht der christliche (jüdische) Beweis auf eine menschliche Überlieferung. Gegen diese sprechen tausende Funde ( Urmenschenknochen, etc) von archäologischen und biologischen Wissenschaftler. Der älteste Fund liegt bei 2,3 Mio. Jahre (Lucy). Dagegen sprechen 6000 (?) Jahre jüdischer und christlicher Glaube!
Ich hoffe die 3 Punkte reichen dazu!
Mormonen:
ZITAT:
" Die Mormonen wanderten hilflos und verzweifelt einem hinterher, der noch eine Hoffnung für sie aus der Bibel las und durchquerten eine damals für jeden tödliche gewaltige Wüste, sie verglichen das Wunder, dass damals sie nicht alle umkamen, mit der Wüsten-Durchquerung Volk Israels und folgerte, wie Menschen aus dem, was passiert, nachdem man etwas tat, wie Menschen normalerweise auch folgern, dass a) G"TT sie liebhat und b) dass ihr Anfuehrer von IHM beraten wurde - daher heben sie auch dessen "Buch Mormon" als ihre zusätzliche Hl.Schrift in Ehren auf. An ihrem Salzsee lebten sie dann lange Zeit auch ohne irgendwelche Außenkontakte und bauten sich in dieser Verlassenheit ein Gemeinwesen auf - so weit sind sie gelaufen, um niemandem ein Leides anzutun.
Es gibt an den Motiven bei der Gründung dieser Konfessionen wirklich nichts zu verspotten."
Folgende Ausführungen kann man auf der Seite www.Sekten-info.de nachlesen!
Zitat:
1. War Joseph Smith (23.12.1805-27.6.1844) ein Prophet Gottes?
Als Prophet und Gründer der Mormonen ist die Persönlichkeit Josephs von eminenter Wichtigkeit um die Glaubwürdigkeit der Mormonen zu prüfen. Sein Leben muss mit anderen Propheten Gottes messbar sein, wenn er ein Prophet Gottes sein soll. Zumal er als zur Zeit "letzter Prophet" (der Mormonen), entsprechend von größter Wichtigkeit für die letzte Zeit sein soll, also der wichtigste Prophet mit wichtigsten Offenbarungen für die letzte Zeit. Sein Leben als Prophet muss entsprechend, die eines echten und wichtigen Propheten Gottes sein. Sein Leben muss authentisches Leben eines hingegebenen Mannes Gottes sein und das Zeugnis seines Lebens ein Zeugnis eines Propheten sein. Die Glaubwürdigkeit der Mormonen steht und fällt mit dem Leben seines Propheten. Welche Anforderungen können an einen Propheten gestellt werden? Schauen wir auf die Propheten der Bibel um zu erkennen wie Propheten sein müssen um von Gott gesandt zu sein. Sein Leben muss rein und vorbildlich sein. Aus biblischer Sicht muss er das Wort Gottes bestätigen, das Gericht Gottes verkünden und Offenbarungen Gottes mitteilen, die sich sofort oder in der Zukunft erfüllen.
Nun zum Prophetendasein Josephs:
Es gab um die Zeit, als Joseph Smith jung war, sehr lebhafte Aufbruchsbewegung in Amerika in Sachen Glaube. Es gab sehr viele verschiedene Bewegungen mit unterschiedlichsten Ansichten. Manche sicherlich sehr gut und Gott ergeben, aber auch einige, die man als Sekten oder als unseriös bezeichnen kann. Als junger Mann war Joseph sehr stark hin und her gerissen und konnte sich nicht entscheiden, welcher Glaubensgemeinschaft er sich anschließen sollte. Auch wollte er sich nicht der Religionsgemeinschaft seiner Eltern anschließen. Diese Suche nach Wahrheit und nach Gott ist sicherlich sehr lobenswert. Doch kann man gerade als jünger und unerfahrener Mann leicht das Opfer der Kritik und Eigensucht werden, nämlich dann, wenn man mit allem unzufrieden ist und zu dem falschen Schluss kommt: alle sind schlecht und wollen nur betrügen. Die Auflehnung gegen etablierte Kirchen oder gegen den Glauben seiner Eltern ist auch heute bekannt. Die Jugend suchte schon zu allen Zeiten ihren eigenen Weg zu finden. Aus diesem Eigensinn und Mangel an Erkenntnis und Mangel an Unterordnung und Mangel an Gemeinschaft in einer Gemeinde entstand die Vorstellung von eigener Auserwähltheit und eigener Vision und Mission.
Dazu kam in dieser Zeit, dass sehr viele archäologische Entdeckungen in der ganzen Welt und auch in Amerika stattfanden. In Amerika wurden rätselhafte verlassene Städte im Urwald entdeckt, die seltsame, an Hieroglyphen erinnernde Zeichen hatten. Erst 1822 wurden die altägyptischen Hieroglyphen entziffert. Um diese Entdeckungen gab es viele Theorien und Spekulationen von Forschern und von dem einfachen Volk. Joseph selbst war auch ein begeisterter Hobbyarchäologe. Die Phantasien des Volkes beflügelten ihn sehr stark und so war es nicht verwunderlich, dass er im Jahre 1823 (Joseph war erst 18) in einem Hügel im ländlichen Teil des Bundesstaates New York angeblich ein goldenes Manuskript gefunden habe, das die Geschichte des verlorenen Stammes Israels enthielt. Ein jünger Mann mit einem starken Charakter und starken Vorstellungen und guter Fantasie: das war die Geburt eines neuen Propheten....
Übrigens starb Joseph bei einer Schießerei, als er im Gefängnis saß, mit dem Revolver in der Hand, die ihm ein Freund gegeben hat, mit dem er drei Angreifer verwundert hat. Von einem selbstdargestellten Opferlamm, das zur Schlachtbank geführt wird, weit entfernt.
2.Lebte wirklich ein, besser gesagt zwei mächtige Völker in ganz Amerika? Wenn heute zahlreiche Spuren in ganz Orient von alten Kulturen zu finden sind, so müsste ein so großes und mächtiges Volk auch zahlreiche und eindeutige Spuren hinterlassen.
Die großen alten Hochkulturen in Amerika entstanden nach Christi Geburt: Tolteken um 800 n.Chr.; Azteken um 1200 n. Chr.; Maya das alte Reich ab den 4. bis 7. Jahrhundert nach Christus; Inka-Reich älteste Stadt um 100 n.Chr, die Blüte im 13.-15. Jahrhundert. Vor diesen Hochkulturen gab es natürlich vereinzelt Völker und Stämme und kleinere Kulturen, die aber nichts mit den Völkern, die in dem Buch Mormon beschrieben sind, etwas gemeinsam haben. Weder kulturell (Laut Ausgrabungen sind Einflüsse auf Indianer aus Ostasien möglich, aber nicht von Nahem Osten, woher diese Stämme aus dem Buch Mormon kommen sollten).
Also Erstens: keine kulturelle Ähnlichkeit;
Zweitens: die Blüte der Hochkulturen stimmt nicht mit den Beschreibungen aus dem Buch Mormon überein (wo das Volk aus dem Buch Mormon bereits im 4. Jahrhundert n.Chr. vernichtet wurde, bevor überhaupt reale Hochkulturen entstanden sind).
Drittens; es gibt zahlreiche Ausgrabungen auch in Amerika von verschiedenen Kulturen, aber keine Spur, von einst so großen und mächtigen Volkes, das ganz Amerika mit Hochkultur überzogen hat und mächtige Städte gebaut hat und sicherlich sehr viele Artefakte wie Waffen, Haushaltgeräte, von Gebäuden, Städten, Festungen und Mauern ganz zu schweigen, hinterlassen haben müsste, wenn man von viel kleineren und älteren Kulturen was findet, dann muss vom Volk Nephi aus dem Buch Mormon auch etwas übriggeblieben sein, das der Beschreibung aus dem Buch Mormon entspricht, wenigsten ein bißchen, angesichts ihrer Größe!
Wie kann sowas spurlos verschwinden, wenn man selbst die Knochen von Dinosauriern findet, die vor Millionen von Jahren ausgestorben sind?! Ist nicht alles erfunden? Es kann kein mächtiger Volk in Amerika in dieser Zeit (600 v.Chr. bis 400 n.Chr.) gelebt haben, weil keinerlei Beweise dafür gibt! Übrigens ist die Zahl 600 v.Chr und 400 n.Chr. ist ziemlich genau 1000 Jahre, was sicherlich auf ein Tausendjähriges Reich anspielen soll, doch es gibt sonst , auch in der Bibel (außer 40 und 70 Jahre) keine glatten Jahresangaben von dieser Größe, was die Komplexität der Bibel und Gottes beweist und nicht dem reduzierenden Denken des Menschen entspricht. (die Natur ist sehr komplex und vielfältig, oft ganz anders als die menschlichen Werke). Das ist ein weiterer Hinweis auf nicht Göttlichen Ursprung des Buches Mormon.
Manche Mormonen behaupten, dass dieses Land recht klein war, so etwa wie Israel in Palästina. Doch aus dem Buch Mormon ist es nicht ersichtlich, man gewinnt den Eindruck von zwei sehr großen und weitverbreiteten Völker. Außerdem kann ein Volk, das so klein ist, nicht so lange überleben, wenn er nicht stark ist und starke befestigte Städte hat und dann einfach so spurlos verschwinden. Große oder starke Völker haben immer wenigstens ihre Spuren hinterlassen, wenn auch nicht alles übriggeblieben ist, so wenigstens einige Ruinen und Artefakte sowie Legenden.
Das sind nur zwei von insgesamt 14 Punkte, die der Autor anspricht!
Entschuldigt bitte, das ich zu dem Thema keine weiteren Ausführungen mache. Ich denke, der Verfasser hat alles auf den Punkt gebracht!
Ich möchte hier nochmals erklären, das ich hier die Mormonen nicht angreifen oder diskriminieren will! Ich stelle nur ihren Glauben in Frage. Ich beschäftige mich mit ihren Ansichten und stelle kritische Fragen, bzw befasse mich mit kritischen Ansichten!
Den Menschen will und werde ich nicht angreifen!
Nun zum Buddhismus und Hinduismus werde ich hier erst einmal nichts schreiben. Jedoch stelle ich diese Diskussion nur zurück und werde zu einer späteren Zeit mich dazu noch einmal äußern.
ZITAT:
und ich vermisse die Gerechtigkeit - z.B. bezueglich Deiner eigenen Konfession auf Deinem angeblich ureigensten Gebiet: z.B. längst haettest Du feststellen koennen, dass der Katholik Galileo Galilei nicht wegen der physikalischen Befunde, sondern wegen seines agitatorischen antikirchlichen Vermarktens seiner Beobachtungen von der Kirche den Ärger bekam. Das, was die Fama staendig weiter behauptet, dass die Erde sich um die Sonne dreht, war damals schon wesentlich sachlicher durch den Domherrn Kopernikus beobachtet, berechnet und der Kirche vorgetragen worden und als Faktum abgeheftet worden als eins der Dinge, die man nun integrieren müsste in das Konzept vom Bau des Weltalls - nicht ins Konzept vom Bau der geistlichen Gemeinschaft Kirche.
Aristoteles war jahrhundertlang einer der Lieblingsphilosophen der katholischen Kirche. Der Grund ist leicht verständlich, deckte er doch weite Bereiche der Naturwissenschaften ab, die von der Bibel eher spärlich behandelt werden. Der Mittelpunkt des Kosmos war die Erde. (geozentrische System ). Dies war eine der zentralen Aussagen des Aristoteles, und diese Aussage wurde bis ins 16. Jahrhundert nicht in Zweifel gezogen.
Die Idee des heliozentrischen Weltbildes war keinesfalls neu, nur war Galilei der erste, der sie auch gegen den Widerstand von Kirche und anderen Gelehrten behauptete.
Kopernikus hat vorher aus seinen Beobachtungen ein heliozentrisches Modell abgeleitet. Er konnte seine Hypothese nicht beweisen, belegte aber an vielen Rechnungen ihre Richtigkeit. (Werk De revolutionibus orbium coelestium libri VI").
Kopernikus war sich durchaus der Gefahren seiner Forschungsergebnisse bewusst. Er war zwar sicher, dass sein neues Weltsystem richtig sei, wartete aber mit der Veröffentlichung seiner Gedanken bis an sein Lebensende, um keinen offenen Bruch mit der Kirche zu provozieren. Als er dann an seinem letzten Lebenstag sein Buch vorgelegt bekam, musste er sich mit der Veränderung des Titels und einer zugefügten Vorrede abfinden. Beides war ohne sein Wissen geschehen. In der Vorrede wurden seine Aussagen als hypothetisch abgeschwächt, was Kopernikus selbst nie getan hätte, da er fest von ihrer Richtigkeit überzeugt war.
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Johannes Kepler hat 1594 das kopernikanische Weltbild, auf Messdaten des dänischen Astronomen Tycho Brahe gestützt, bewiesen und dabei die nach ihm benannten Keplerschen Gesetze gefunden. 1616 wurde das kopernikanische System von Rom verboten, bis es verbessert wird".
Kepler und Kopernikus hatten das Glück, im protestantischen Norden Europas zu leben, der toleranter als der römisch - katholisch geprägte Süden war.
Galilei dagegen stand in Italien unter dem direkten Einfluss der katholischen Kirche und war in seinen Äußerungen weitaus provozierender als Kopernikus. Dabei war es nie sein Ziel, die Bibel zu widerlegen, sondern eine andere Art ihrer Interpretation zu erreichen. Da er selber ein gläubiger Christ war.
Sein Eintreten für diese Lehre brachten ihn in Konflikt mit der Inquisition. Er wurde nach Rom zitiert, verhört und in Haft gehalten. Man drohte ihm die Folter an - Galilei widerrief seine Lehre und schwor ihr ab.
Theoretisch blieb er bis zu seinem Tode ein Gefangener der Inquisition - allerdings ohne Kerker und Ketten. 1633 gestattete ihm der Papst, sich auf sein Landgut Arcetri zurückzuziehen.
Zitat:
Kurzmeldung vom 31.10.1992:
Vatikan/ 350 Jahre nach seinem Tod wird der Physiker Galileo Galilei offiziell von der Kirche rehabilitiert. Papst Johannes Paul II. stellt fest, Galilei sei Unrecht geschehen, als ihn die Inquisition im Jahre 1633 unter Folterdrohung zwang, dem kopernikanischen Weltbild abzuschwören, nach dem sich die Erde um die Sonne dreht. Der Papst gesteht den Richtern der Inquisition aber zu, sie hätten guten Gewissens" gehandelt."
Die Behauptung des agitatorischen antikirchlichen Vermarktens seiner Beobachtungen ist definitiv FALSCH!
ZITAT:
"Spreche ich von A, dann nicht von B, rede ich von Erbsen, dann nicht von Nuessen, nicht von Katzen, nicht von Grashalmen - nicht im selben Atemzug - aber ein andermal kann von Birnen die Rede sein und nicht von Erbsen: der Bund, sich an die im AT genannten Gebote zu halten, zuliebe Dieses G"TTES, Den wir am Sinai erlebten, richtete sich an die versammelten Juden inclusive ihrer Nachkommen, also an die "Erbsen" - es wurde etwas abgemacht für den Fall, dass wir uns dran halten - und etwas fuer den Fall, dass wir es - behuete - nicht halten. Am Faktum, ob es an diesen "Erbsen" als Kollektiv beobachtbar eintrifft, kann der Rest der Welt inclusive der Juden jederzeit ablesen, ob der "Vertragspartner zu A" (G"TT) Der Selbe ist und ob ER das kann, was dazu noetig ist, diese Konsequenzen zu jeder historischen Zeit auch eintreten zu lassen. Das erfordert ein Herausstellen der "Erbsen", sonst kann man nix erkennen.
Dass ein Volk nach solch einem Langzeit-Versuch eingesehn hat, dass es Diesen G"TT also wirklich gibt und die beschriebenen Dinge auch eintrafen, machte uns stolz darauf, das Versuchskaninchen sein zu duerfen von solch einem G"TT, daher preisen wir uns wegen IHM gluecklich seit Koenig David, was Christen dann auch uebernahmen: "O glueckliche Schuld, die uns einen solchen ERLOESER verdient hat" singt ein alter Hymnus. Liest man die Bibel mit Bedacht durch, kann man doch sehn, dass wir nicht etwa das erfolgreichste Volk auf Erden wurden, weil eben Juden enschen sind, ganz normal dumm geboren wie alle, ganz normal muessen wir auch jeweils aus Ursache-und-Wirkung lernen. Es ist nur 1 Ursache mehr als bei andern: unser Vertrag von G"TT macht auch Wirkungen, die wir erlebten. Vielleicht gibt es grad deshalb so viele juedische Wissenschaftler, weil wir wissen, dass alles sonst auf die Naturgesetze zu beziehen ist, die ueblichen."
Nun komme ich in den Genuss mich selbst zu zitieren:
Was sind wir Menschen denn im Vergleich zu Raum und Zeit?
Die Wissenschaft hat die ältesten Menschenartefakte (Lucy) mit einem Alter von 2,3 Mio. Jahr datiert. Und das war nicht der zivilisierte Mensch, den wir uns heute vorstellen!
Die Wissenschaft ist nun soweit zu sagen, das sich vor 4,5 Milliarden Jahren Kern, Mantel und Kruste der Erde bildete.
Das alter des Universum wird heute mit Pi-mal-Daumen auf 13,7 Mrd. Jahren geschätzt. Zumindest hat man so altes Licht schon aufgefangen!
James Usher (1581 - 1656), ein irischer Theologe, stellte durch Auswertung von genealogischen Tabellen des Alten Testaments eine Berechnung des Erdalters an: Er kam zu dem Schluss, Gott habe die Schöpfung der Erde am Sonntag, dem 23. Oktober 4004 vor Christus um 8.00 Uhr morgens abgeschlossen
Die Erstehung der heutigen Weltreligionen liegt also bei ca. 6000 Jahren????
Im Vergleich sind wir Menschen doch nur etwa eine Sekunde der gesamten Zeit, oder? 15 Mrd. Jahre Universum, davon 4,5 Mrd. Jahre Erde, dann 2,3 Mio. Jahre Mensch und ca. 6000 Jahre christlicher Glaube!
Die Erde hat einen Durchmesser von 12.765,28 km.
Nun zur Grüße des Universums. Hierzu ein Zitat aus der Kölner Rundschau:
"Weit hinter dem Sternbild Großer Wagen, bei den Himmelskoordinaten J1148+5251, entdeckte das Forschertrio die bisher älteste und entfernteste Geburtsstätte von Sternen - 12,9 Milliarden Jahre alt und damit nur noch 800 Millionen Jahre vom Urknall entfernt
Übersetzt, die Forscher haben 12,9 Mrd. Jahre altes Licht gesehen,
Was heißt das? Es heißt, das das Licht 12,9 Mrd. Jahre mit Lichtgeschwindigkeit
.c = 300000 km/s zu uns gezischt ist! Die Entfernung kann bitte jeder selbst ausrechen. Ist auf jeden Fall eine große Zahl.
Wie kann also ein Mensch, der durchschnittlich 180 cm groß ist denken, das er ein Auserwählter Gottes ist? Bei diesen Dimensionen! Und warum sollte Gott denn etwas so unfassbar großes wie das Universum erschaffen, um nur auf einen fast verschwinden kleinen Teil, der erst so kurz existiert, Wesen seines Abbildes zu erschaffen, aus denen er dann auch nur einen verschwindend kleinen Teil rettet?
Soviel zum auserwählten Volk!!!!"
ZITAT:
Also alles in allem - Dein Posting macht mich eher betruebt fuer Dich.
In dem Bereich der Physik wuerde ich Dir nicht trauen duerfen.
Nix fuer ungut:
Vielleicht schreibst Du ja auch wirklich mal etwas Vernünftigeres als so etwas, wie dies hier: zur Begruessung eines Kreises Leute, den Du betrittst, sofort erstmal alle rundum frontal und pauschal zu beleidigen.
Soweit ich weiß, haben wir Dich nicht zuvor irgendwie schon gekränkt. Also ist mir so etwas besonders raetselhaft.
Und als "Einer-von-Vielen"? - dazu war das denn doch zu schwach. Das setzt ja direkt die wirklichen Vielen herab.
Auf die Nachfolge-Postings dazu geh ich hier noch nicht ein. Kommt noch."
Wenn ich in betracht ziehe, das du denkst, das ihr das Auserwählte Volk Gottes seit kann ich dir eigentlich für deine unangemessenen Arroganz kein Vorwurf machen.
Wer von Kindesalter diese Lebensphilosophie eingeflößt bekommt muss im Dialog eine Art von Eitelkeit wiederspiegeln. Deine Philosophie erlaubt es dir über den Dingen zu stehen, auch wenn es meiner Ansicht nicht tragbar ist.
Aber du hast Recht: Es ist eben eine ganz andere Ebene.
Diese Ebene ist mir wirklich zu hoch. Du beweist nichts, verstrickst dich in pseudo- intellektuellen Phrasen. Auf den Punkt gebracht leistest du mit Sicherheit eine berechtigte Kritik an mein erstes Posting, was zumindest auf die Art und Weise meiner teils flapsigen und teils auch nicht begründeten Schreibweise zutrifft. Jedoch bist du nicht in der Lage den Kern meiner Argumentation zu widerlegen. Nein, du ziehst die nur ins lächerliche, oder versuchst es zumindest!
Ich muss kein Physiker sein um mich kritisch mit den verschiedenen Religionen der Welt auseinander zu setzen! Dazu reicht reiner Menschenverstand.
Deine Behauptung,
Was Du da aufführst, kann man im WEB abrufen als Teile aus einer Liste von 300 Aussagen, mit denen man fromme Leute "immer wieder nett" ärgern kann.
spiegelt eigentlich dein durch deine Religion begrenztes Welt- und Philosophiebild wieder.
Selbst wenn es diese Liste gäbe, hast du nicht das Recht dies zu verurteilen, da du diese 300 Punkte nicht widerlegen kannst. Auf deiner Ebene vielleicht, mit Zitaten der Bibel, mit philosophischen Ansichten.
Aber nicht wissenschaftlich begründet.
Denn eines haben alle Religionen gleich! Es existiert kein Beweis für ihre Wahrhaftigkeit!
Also ob du willst oder nicht, musst du dich mit kritischen Stimmen auseinander setzten und du muss damit Leben, wenn du sagst, das du zu dem auserwählten Volk gehörst das ich nur darüber lachen kann!
Liebe Grüße!
