20-07-2004, 22:51
Thorn, es wurden sicherlich keine Menschen auf Grund von Phantasien von Jesus ermordert oder gequält. Wenn Du so etwas behauptest solltest Du es auch mit dem dazu passenden Stellen aus den Evangelien belegen.
Während er gekreuzigt wurde ist gleichzeitig keiner seiner Jünger zu Schaden gekommen(das belege ich weiter unten). Wie würdest Du folgendes deuten:
Nein, die Jünger sollen das Schwert nicht einsetzen. Du wirst mir auch keine Stelle in den Evangelien Zeigen können, in den Jesus Menschen auffordert, das Schwert einzusetzen.
ER verhällt sich entsprechend der Bergpredigt. ER läßt nicht seine Verhaftung mit dem Schwert verhindern. ER leistet keinerlei Widerstand. Er liefert sich aus.
Wenn alle Menschen auf der Welt so handeln würden, dann würde es sicherlich keine Kriege, Morde oder Verbrechen geben, so wie diese, die Du gerade bezeichnet hast. (Dann hätte es aber auch nicht diese noch andere Kreuzigungen gegeben.)
Alles ist von Menschen aufgeschrieben(nach einer gewissen Zeit der mündlichen Überlieferung) insoweit sicherlich auf mit Fehlern belastet.
WAs sind das für Konsequenzen? Aus was für Handlungen? Es sind Konsequenzen aus Handlungen, die weder den Evangelien, noch den 10 Geboten, noch der Bergpredigt entsprechen.
Wenn man nach Deinem letzten Satz geht, dann dürfte niemand Regeln für Menschen machen, da immer die Gefahr besteht, das auch trotz oder mit diesen Regeln schlimmes geschieht. Die Folge wäre, daß nichts mehr geregelt werden könnte.
LG Gerhard
Während er gekreuzigt wurde ist gleichzeitig keiner seiner Jünger zu Schaden gekommen(das belege ich weiter unten). Wie würdest Du folgendes deuten:
Lukas schrieb:Lk 22,49 Als seine Begleiter merkten, was (ihm) drohte, fragten sie: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?
Lk 22,50 Und einer von ihnen schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab.
Lk 22,51 Jesus aber sagte: Hört auf damit!
Matthäus schrieb:Mt 26,51 Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab.
Mt 26,52 Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.
Johannes schrieb:Joh 18,9 So sollte sich das Wort erfüllen, das er gesagt hatte: Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast.
Joh 18,10 Simon Petrus aber, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, schlug nach dem Diener des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Diener hieß Malchus.
Joh 18,11 Da sagte Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide!
Nein, die Jünger sollen das Schwert nicht einsetzen. Du wirst mir auch keine Stelle in den Evangelien Zeigen können, in den Jesus Menschen auffordert, das Schwert einzusetzen.
ER verhällt sich entsprechend der Bergpredigt. ER läßt nicht seine Verhaftung mit dem Schwert verhindern. ER leistet keinerlei Widerstand. Er liefert sich aus.
Wenn alle Menschen auf der Welt so handeln würden, dann würde es sicherlich keine Kriege, Morde oder Verbrechen geben, so wie diese, die Du gerade bezeichnet hast. (Dann hätte es aber auch nicht diese noch andere Kreuzigungen gegeben.)
Alles ist von Menschen aufgeschrieben(nach einer gewissen Zeit der mündlichen Überlieferung) insoweit sicherlich auf mit Fehlern belastet.
WAs sind das für Konsequenzen? Aus was für Handlungen? Es sind Konsequenzen aus Handlungen, die weder den Evangelien, noch den 10 Geboten, noch der Bergpredigt entsprechen.
Wenn man nach Deinem letzten Satz geht, dann dürfte niemand Regeln für Menschen machen, da immer die Gefahr besteht, das auch trotz oder mit diesen Regeln schlimmes geschieht. Die Folge wäre, daß nichts mehr geregelt werden könnte.
LG Gerhard

