(18-08-2010, 12:48)ThePassenger schrieb: Um wieder auf die Diskussion über das Böse, die Personifizierung des Bösen, über Obsession, einzuschwenken, möchte ich diesen link über ein Tötungsdelikt an einer Gymnasiallehrerin empfehlen:
spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,712298,00.html
Die Sache ist gerade wieder aktuell geworden, und ich habe sie herausgewählt, weil es sehr viele Detailinformationen dazu gibt, die man bei anderen Fällen so leicht nicht veröffentlicht findet. Nur mal so zum Nachdenken und als Diskussionsanregung.
ja, und weiter?
da ist ein psychisch kranker ausgetickt
in pakistan ertrinken und verhungern menschen, andere sterben an durchfall oder durch drohnebeschuß
in usa werden verurteilte mörder hingerichtet
in afghanistan werden "ehebrecher" gesteinigt
auf dem sinai werden flüchtlinge erschossen
mormonen haben siedler massakriert
und in china ist ein sack reis umgefallen
alles (bis aufs letzte) sicher tragisch, aber leider eben nicht ungewöhnlich - menschen sind nun mal so. man kann nun z.b. versuchen, die umstände, die jeweils dazu geführt haben, zu ändern (bessere psychiatrische betreuung, hilfe für flutopfer, schluß mit ferngesteuertem töten,...), oder man kann über den "teufel" lamentieren
was ist wohl sinnvoller?
ps:
an welchen seltsamen riten nimmst du eigentlich teil?
ich hab mir noch nie was von satan versprechen lassen...
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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