14-08-2010, 16:32
Karla schreibt:
Mais oui, pourquoi non?
Eben. Dies ist das Problem.
Martin Luther auch. Deshalb schmiß er ja in seiner Kemenate auf der Wartburg (war es diese?) mit einem Glas nach der ihm erschienenen Teufelsfratze. Dieser Narr, es war bestimmt noch gefüllt mit köstlichem Weine. Seine Jünger saufen nur noch, schmeißen aber nicht mehr (mit Spiritualität) um sich.
Eine hübsche Analyse. Aber leider scheinbar defizitär. Denn sie macht die Rechnung ohne den Meister auf. Und dieser existiert. Wenngleich man darüber geteilter Meinung sein kann, in welcher Gestalt oder Form. Aber die Dinge werden sich in hundert Jahren oder noch ferner als ohnehin verrückter erweisen, als wir es jetzt auch nur erahnen. aber das soll uns nicht tangieren. Wir betrachten dann schon die Radieschen von unten. Vielleicht auch ganz nett. Oder auch nicht. Weiß der Teufel.
Zitat:Können wir vielleicht diese abwertenden Bemerkungen lassen?
Mais oui, pourquoi non?
Zitat:Ich habe überhaupt kein 'Verständnis' von Satan.
Eben. Dies ist das Problem.
Zitat:Verschwörungstheoretiker, die ja auch sowas ähnlich wie Satanfiguren bemühen, haben wiederum andere Motive. Sie fühlen nicht selten sich persönlich verfolgt. Sie nehmen regelrecht in ihren Zimmern solche Figuren wahr.
Martin Luther auch. Deshalb schmiß er ja in seiner Kemenate auf der Wartburg (war es diese?) mit einem Glas nach der ihm erschienenen Teufelsfratze. Dieser Narr, es war bestimmt noch gefüllt mit köstlichem Weine. Seine Jünger saufen nur noch, schmeißen aber nicht mehr (mit Spiritualität) um sich.
Zitat:In beiden Fällen - den evangelikalen und den verschwörungstheoretischen - sehe ich das Gemeinsame in einer Ohnmacht gegenüber anderen. Aus dieser Ohnmacht heraus wird die Satansfigur erfunden. Sie begründet, weshalb sie selber negativen Dingen - von innen und außen - ausgeliefert sind.
Eine hübsche Analyse. Aber leider scheinbar defizitär. Denn sie macht die Rechnung ohne den Meister auf. Und dieser existiert. Wenngleich man darüber geteilter Meinung sein kann, in welcher Gestalt oder Form. Aber die Dinge werden sich in hundert Jahren oder noch ferner als ohnehin verrückter erweisen, als wir es jetzt auch nur erahnen. aber das soll uns nicht tangieren. Wir betrachten dann schon die Radieschen von unten. Vielleicht auch ganz nett. Oder auch nicht. Weiß der Teufel.
