31-05-2004, 12:47
Hallo Joschuah,
nein, mit der Kenntnis des Genoms und seiner Funktion bei der Herstellung von
Enzymen kannst du das Wesen des Ganzen nicht erfassen. Die Kernkompetenz jedes Menschen für sich selbst
folgt nicht aus aus der Funktion des Genoms. Also würde ich den Mund nicht so voll nehmen.
Die Natur hat daher Tod und Erneuerung als Überlebensstratgie eigens erfunden, um die Art zu erhalten, nicht das Individuum. Wenn sich die Intelligenz der Physiologen darin erschöpft, diese Erfindung zu überlisten, dann kann man sie getrost als kurzsichtig bezeichnen.
Ich habe keine Probleme damit, mir jedweden Unsinn vorzstellen, zu dem Physiologen und Mediziner in unserer heutigen Welt fähig sind. - Ich fürchte mich davor mit Blick auf die Arterhaltung.
Im Erhalt des Individuums besteht nicht das Glück, so wenig wie in der ungebremsten Vervielfältigung der Individuen!
nein, mit der Kenntnis des Genoms und seiner Funktion bei der Herstellung von
Enzymen kannst du das Wesen des Ganzen nicht erfassen. Die Kernkompetenz jedes Menschen für sich selbst
folgt nicht aus aus der Funktion des Genoms. Also würde ich den Mund nicht so voll nehmen.
Joschuah Reseda schrieb:Worin liegt da bei Dir das Problem, nachvollziehen zu können, daß irgendwann auch das Gen gefunden wird, das die maximale Anzahl der Zellteilungen limitiert?Diese Aufhebung verlagert das Problem, löst es aber nicht. Denn der Tod ist die unausweichliche Folge des Lebens "weit weg vom thermodynamischen Gleichgewicht". Fehler sammeln sich, das Individuum kann sich an sich ändernde ökologische Gegebenheiten nicht anpassen.
Die Natur hat daher Tod und Erneuerung als Überlebensstratgie eigens erfunden, um die Art zu erhalten, nicht das Individuum. Wenn sich die Intelligenz der Physiologen darin erschöpft, diese Erfindung zu überlisten, dann kann man sie getrost als kurzsichtig bezeichnen.
Ich habe keine Probleme damit, mir jedweden Unsinn vorzstellen, zu dem Physiologen und Mediziner in unserer heutigen Welt fähig sind. - Ich fürchte mich davor mit Blick auf die Arterhaltung.
Im Erhalt des Individuums besteht nicht das Glück, so wenig wie in der ungebremsten Vervielfältigung der Individuen!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

