19-03-2010, 20:25
(19-03-2010, 17:24)miriam schrieb: dann muss ich ... und meine Geistesspitzen unterlassen
ach nein, bitte nicht! sie sind doch das salz in der diskussionssuppe
Zitat:Wenn du was über Drewermann schreiben willst, ist auch gut, interessiert mich auch...
seiner Zeit fand ich ihn nicht ansprechend...jetzt seh ich das anders, also ich kenn ihn nicht, welche tiefenpsychologischen oder psychologischen Gedanken sind bei ihm enthalten?..
na ja, schätze, dass er jetzt auch nicht so dein Thema ist..oder?
erwischt :icon_wink:
Zitat:Ist Psychologie überhaupt ein Thema für dich...
bisher nicht im speziellen. aber wennn hanna wolff da was interessantes zu bieten hat, bin ich immer neugierig
Zitat:Was heißt schon Emanzipation - vorallem muss ich mich als Kind von meiner Mutter emanzipieren - gleich ober Bub oder Mädchen.
(gibt´s da nicht schon ein Buch drüber..?)
bestimmt mehrere. ich würde bloß emanzipation im sinne der einforderung gleicher rechte und chancen von der abnabelung in die selbstständigkeit und -verantwortung abgrenzen wollen
Zitat:Ich würde gern Hanna Wolff religionsgeschichtlich richtig einschätzen können - oder richtiger ... und ich wüsste gern was es sonst noch so an Psychologie zum Glauben/christlichen Glauben gibt, was was taugt
da muß ich leider passen. könnte mir aber vorstellen, daß sich andere damit durchaus schon befaßt haben
Zitat:Meine liebe Hanna beschreibt Jesus als Mensch - das ist genial.
Sie lässt die Theologie und die Bekenntnisse erstmal so außen vor.
Ihr Jesus ist hart und weich. Autonom, spontan und zugewandt, handelnd und frei. Er stülpt die Gesellschaft in der er als Jude lebt um und fordert alles - das Wichtigste für mich als Frau, er behandelt Männer und Frauen gleich - distanziert, kritisch und annehmend...alles Facetten...
ihre ganze Beschreibung von Jesus unterlegt sie mit einer Fülle von Fachtermini und allgemeinen Fremdwörtern aus allen möglichen Sprachbereichen
davon sollte man sich vielleicht nicht übermäßig beeindrucken lassen. die grundfrage ist für mich, ob eine "beschreibung jesu als mensch" je anderes und mehr sein kann als die projektion eigener wünsche und vorstellungen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

