19-02-2004, 13:39
Die Auswirkungen der Neue-Weltübersetzung
Aufgrund der Manipulationen (oder besser Fälschungen) bei der Übersetzung der Bibel durch die Wachtturm-Gesellschaft wurden 'Lehren' gedeutet oder erfunden die große Auswirkungungen auf das Leben der Anhänger hatte bzw. hat.
Hierzu einige Beispiele:
HARMAGEDON Der Termin der Schlacht von 'Harmagedon' ist verschoben worden von 1874, 1914, 1918, 1925, 1975 und bis November 1995 hieß es, das die Generation von 1914 nicht vergehen (sterben), sondern die 'neue Weltordnung' erleben würde.
Im Impressum des 'Erwachet' wurde die Lehränderung dann nebenbei bekanntgegeben. Aus der Generation die nicht sterben würde, bevor 'das Ende der Dinge und des Systems' kommen würde, wurde "eine neue Weltordnung die binnen kurzem das alte böse und gesetzlose System ablösen würde." Man hält nun nicht mehr an dieser Lehre fest, die ein Hauptbestandteil des Glaubens der Organisation war.
Viele Menschen hatten aufgrund der genauen Zeitangabe ihr Leben hinsichtlich des zu erwartenden Endes anders geplant. So wurde z. B. die schulische oder berufliche Laufbahn unterbrochen, man verkaufte sein Hab und Gut um in 'Jehovas Willen' in der 'Endzeit' missionieren zu können.
Als nichts passierte standen viele vor dem finanziellen Ruin.
Die Änderung der Lehre begründete man mit dem bei den ZJ gerne und oft verwendeten Satz: "...es ist wieder mehr Licht auf die Wahrheit gelenkt worden.."
ZIVILDIENST Für ZJ ist es aufgrund ihrer Lehren selbstverständlich 'kein Teil dieser Welt zu sein'. Deshalb mußten junge Männer den Wehr oder Ersatzdienst verweigern. Die Begründung : " Der Zivildienst ist ein Ersaztdienst. Er ersetzt den Wehrdienst. Er muß deshalb genauso bewertet werden wie der Militärdienst. Wer Wehrdienst leistet, der lädt, weil zum Krieg immer das Vergießen von Blut gehört, Blutschuld auf sich.
Und in dieser Logik lädt man durch den Zivildienst ebenfalls Blutschuld auf sich. Somit verstößt der Zivildienst gegen die Bibelstelle Römer 13, kein Teil der Welt zu sein. Wer Zivildienst leistet hat mit dem Staat einen Kompromiß geschlossen und mit Jehovas Gebot gebrochen. Er wird ausgeschlossen.
Im Wachtturm vom 1.Mai 1996 heißt es nun, das ein Zivildienstleistender ab dato als jemand anzusehen ist der 'in gutem Ruf' steht. Bis zum 1..Mai war er ein Abtrünniger und ab 1.Mai jemand der 'in gutem Ruf' stand
Dem vorangegangen war eine Pressemitteilung vom 18.März 1996. Hier weißt die Wachtturm-Gesellschaft die Feststellung 'Von einigen Kirchenvertretern und Sektenbeauftragten aufgestellte Behauptung, JZ seien staatsfeindlich' entschieden zurück. Sie hätten sich Römer 13 nochmals gründlich angesehen und seien zum Entschluß gekommen, das ZJ selbstverständlich Zivildienst leisten dürften.
Kein Wort des Bedauerns oder eine Entschuldigung für die Menschen, die im Gefängnis saßen oder sonstiges Leid erdulden mußten.
Und wieder ist 'etwas Licht auf die Wahrheit gelenkt worden'.
BLUTTRANSFUSION Wenn ein Zeuge oder eine Zeugin in Lebensgefahr einer Bluttransfusion zugestimmt hat, wurde er oder sie bislang fast automatisch ausgeschlossen. Heute kann das schuldige Mitglied seine Zustimmung zur Transfusion bereuen und sich entsprechendem, das Fehlverhalten ausgleichendem, Nachunterricht unterziehen. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, erfolgt kein Ausschluss.
Keiner hat sich bei den Eltern und Verwandten entschuldigt, die aufgrund einer Irrelehre ihre Kinder und Angehörigen verloren haben.
Und wieder ist 'etwas Licht auf die Wahrheit gefallen'.
WAHLVERBOT Anfang 1998 scheint allerdings die absolute Wahl-Enthaltsamkeit aufgelockert zu werden. Bei sogenannt "nicht politischen Wahlen" wie der Wahl zum Klassensprecher, bei Elternvereinigungen und so weiter sollen die Zeugen ein aktives und passives Wahlrecht erhalten.
Und wieder ist 'Licht auf die Wahrheit gefallen'.
JESUS: Die ZJ bezeichnen Jesus auch als "Sohn", aber sie verstehen etwas ganz anderes darunter (nämlich ein erstes geschaffenes Wesen der Schöpfung an Stelle einer von drei Personen des dreieinen Schöpfergottes). Wer diesen Anspruch Jesu ablehnt, steht auf der Seite der Verlorenen, weil er sich damit den Weg zur Rettung selbst versperrt. Hier wird der Kern der biblischen Botschaft in Frage gestellt.
Jesus wird in ihrem 'Bibelwerk' als Erzengel Michael dargestellt. In einer unbekannteren Version wird er mit Abaddon, dem Engel des Abgrundes gleichgesetzt.
Möge hier auch 'Licht auf die Wahrheit fallen'.
Julia
Aufgrund der Manipulationen (oder besser Fälschungen) bei der Übersetzung der Bibel durch die Wachtturm-Gesellschaft wurden 'Lehren' gedeutet oder erfunden die große Auswirkungungen auf das Leben der Anhänger hatte bzw. hat.
Hierzu einige Beispiele:
HARMAGEDON Der Termin der Schlacht von 'Harmagedon' ist verschoben worden von 1874, 1914, 1918, 1925, 1975 und bis November 1995 hieß es, das die Generation von 1914 nicht vergehen (sterben), sondern die 'neue Weltordnung' erleben würde.
Im Impressum des 'Erwachet' wurde die Lehränderung dann nebenbei bekanntgegeben. Aus der Generation die nicht sterben würde, bevor 'das Ende der Dinge und des Systems' kommen würde, wurde "eine neue Weltordnung die binnen kurzem das alte böse und gesetzlose System ablösen würde." Man hält nun nicht mehr an dieser Lehre fest, die ein Hauptbestandteil des Glaubens der Organisation war.
Viele Menschen hatten aufgrund der genauen Zeitangabe ihr Leben hinsichtlich des zu erwartenden Endes anders geplant. So wurde z. B. die schulische oder berufliche Laufbahn unterbrochen, man verkaufte sein Hab und Gut um in 'Jehovas Willen' in der 'Endzeit' missionieren zu können.
Als nichts passierte standen viele vor dem finanziellen Ruin.
Die Änderung der Lehre begründete man mit dem bei den ZJ gerne und oft verwendeten Satz: "...es ist wieder mehr Licht auf die Wahrheit gelenkt worden.."
ZIVILDIENST Für ZJ ist es aufgrund ihrer Lehren selbstverständlich 'kein Teil dieser Welt zu sein'. Deshalb mußten junge Männer den Wehr oder Ersatzdienst verweigern. Die Begründung : " Der Zivildienst ist ein Ersaztdienst. Er ersetzt den Wehrdienst. Er muß deshalb genauso bewertet werden wie der Militärdienst. Wer Wehrdienst leistet, der lädt, weil zum Krieg immer das Vergießen von Blut gehört, Blutschuld auf sich.
Und in dieser Logik lädt man durch den Zivildienst ebenfalls Blutschuld auf sich. Somit verstößt der Zivildienst gegen die Bibelstelle Römer 13, kein Teil der Welt zu sein. Wer Zivildienst leistet hat mit dem Staat einen Kompromiß geschlossen und mit Jehovas Gebot gebrochen. Er wird ausgeschlossen.
Im Wachtturm vom 1.Mai 1996 heißt es nun, das ein Zivildienstleistender ab dato als jemand anzusehen ist der 'in gutem Ruf' steht. Bis zum 1..Mai war er ein Abtrünniger und ab 1.Mai jemand der 'in gutem Ruf' stand
Dem vorangegangen war eine Pressemitteilung vom 18.März 1996. Hier weißt die Wachtturm-Gesellschaft die Feststellung 'Von einigen Kirchenvertretern und Sektenbeauftragten aufgestellte Behauptung, JZ seien staatsfeindlich' entschieden zurück. Sie hätten sich Römer 13 nochmals gründlich angesehen und seien zum Entschluß gekommen, das ZJ selbstverständlich Zivildienst leisten dürften.
Kein Wort des Bedauerns oder eine Entschuldigung für die Menschen, die im Gefängnis saßen oder sonstiges Leid erdulden mußten.
Und wieder ist 'etwas Licht auf die Wahrheit gelenkt worden'.
BLUTTRANSFUSION Wenn ein Zeuge oder eine Zeugin in Lebensgefahr einer Bluttransfusion zugestimmt hat, wurde er oder sie bislang fast automatisch ausgeschlossen. Heute kann das schuldige Mitglied seine Zustimmung zur Transfusion bereuen und sich entsprechendem, das Fehlverhalten ausgleichendem, Nachunterricht unterziehen. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, erfolgt kein Ausschluss.
Keiner hat sich bei den Eltern und Verwandten entschuldigt, die aufgrund einer Irrelehre ihre Kinder und Angehörigen verloren haben.
Und wieder ist 'etwas Licht auf die Wahrheit gefallen'.
WAHLVERBOT Anfang 1998 scheint allerdings die absolute Wahl-Enthaltsamkeit aufgelockert zu werden. Bei sogenannt "nicht politischen Wahlen" wie der Wahl zum Klassensprecher, bei Elternvereinigungen und so weiter sollen die Zeugen ein aktives und passives Wahlrecht erhalten.
Und wieder ist 'Licht auf die Wahrheit gefallen'.
JESUS: Die ZJ bezeichnen Jesus auch als "Sohn", aber sie verstehen etwas ganz anderes darunter (nämlich ein erstes geschaffenes Wesen der Schöpfung an Stelle einer von drei Personen des dreieinen Schöpfergottes). Wer diesen Anspruch Jesu ablehnt, steht auf der Seite der Verlorenen, weil er sich damit den Weg zur Rettung selbst versperrt. Hier wird der Kern der biblischen Botschaft in Frage gestellt.
Jesus wird in ihrem 'Bibelwerk' als Erzengel Michael dargestellt. In einer unbekannteren Version wird er mit Abaddon, dem Engel des Abgrundes gleichgesetzt.
Möge hier auch 'Licht auf die Wahrheit fallen'.
Julia
