01-12-2009, 18:59
Der Hintergrund für die "Ent-Vaterung" des Josef (ein besserer Begriff fällt mit gerade nicht ein) kann auch im Versuch des Matthäus vermutet werden, den Christus zu entjudisieren.
Dieses Anliegen zeigt Mt oft, wenn er Sätze Jesu so redigiert, daß sie sich anhören, als wären sie gegen Juden oder im Widerspruch zu ihnen gemeint. Dabei scheut er auch vor Fälschungen nicht zurück ("Ihr habt gehört, ihr sollt eure Feinde hassen...").
Die Vaterschaft eines Mannes anzuzweifeln, war damals ebenso eine (tödliche) Beleidigung wie heute.
Für den Juden steht selbstverständlich bei Abstammungsfragen die Mutter an erster Stelle. Für die römischen "Heidenchristen" ist dagegen die Vaterschaft wichtig.
Mt wusste, was er tat.( "Man merkt die Absicht, man ist verstimmt")
Gruß Dornbusch
Dieses Anliegen zeigt Mt oft, wenn er Sätze Jesu so redigiert, daß sie sich anhören, als wären sie gegen Juden oder im Widerspruch zu ihnen gemeint. Dabei scheut er auch vor Fälschungen nicht zurück ("Ihr habt gehört, ihr sollt eure Feinde hassen...").
Die Vaterschaft eines Mannes anzuzweifeln, war damals ebenso eine (tödliche) Beleidigung wie heute.
Für den Juden steht selbstverständlich bei Abstammungsfragen die Mutter an erster Stelle. Für die römischen "Heidenchristen" ist dagegen die Vaterschaft wichtig.
Mt wusste, was er tat.( "Man merkt die Absicht, man ist verstimmt")
Gruß Dornbusch
