24-11-2003, 19:00
Hallo Mike, wenn Du glaubst, die Bibel in jeder Beziehung wörtlich nehmen zu müssen, glaubst Du dann auch noch, dass die Sonne die Erde umkreist? Ich zitiere: "Jos. 10,12: Sonne stehe still zu Gibeon". Diese Stelle wurde benutzt, um das geozentrische System mit der Bibel zu beweisen.
Mittlerweile hat hier aber wohl die Naturwissenschaft gesiegt. Der Schöpfungsbericht ist eine Verherrlichung Gottes als Schöpfer der Natur und damit auch des Menschen. Hier flossen die Sprachbilder und das Weltbild des Autors in die Schilderung der Schöpfung mit ein. Die Aussage, auf die es ankommt, ist lediglich: Gott schuf den Kosmos samt seinem "Inventar".
Der Umstand, dass der Mensch aus der Materie kommt, ist auch der Grund für seine Unvollkommenheit. Aus sich heraus hätte sich der Mensch nicht so weit entwickeln können (durch die Evolution), dass er Anteil nehmen könnte an der Herrlichkeit Gottes.
Hier bedurfte es eines Gnadenaktes Gottes, und die Botschaft, dass uns Gott angenommen hat als Kinder brachte Jesus, obwohl er wusste, dass die meisten Menschen seine Frohbotschaft ablehnen werden und dass man ihn foltern und ermorden wird.
Ohne Jesus wüssten wir nichts von unserer Kindschaft Gottes. Niemand kann das Werk Jesu kleinreden. Und mit seinem Vermächtnis bekamen wir auch die Gnadengaben (Sakramente), die es uns ermöglichen, in der Nachfolge Jesu zu bleiben, oder nach dem Versagen wieder zu dieser zurück zu kehren.
MfG Hermann
Mittlerweile hat hier aber wohl die Naturwissenschaft gesiegt. Der Schöpfungsbericht ist eine Verherrlichung Gottes als Schöpfer der Natur und damit auch des Menschen. Hier flossen die Sprachbilder und das Weltbild des Autors in die Schilderung der Schöpfung mit ein. Die Aussage, auf die es ankommt, ist lediglich: Gott schuf den Kosmos samt seinem "Inventar".
Der Umstand, dass der Mensch aus der Materie kommt, ist auch der Grund für seine Unvollkommenheit. Aus sich heraus hätte sich der Mensch nicht so weit entwickeln können (durch die Evolution), dass er Anteil nehmen könnte an der Herrlichkeit Gottes.
Hier bedurfte es eines Gnadenaktes Gottes, und die Botschaft, dass uns Gott angenommen hat als Kinder brachte Jesus, obwohl er wusste, dass die meisten Menschen seine Frohbotschaft ablehnen werden und dass man ihn foltern und ermorden wird.
Ohne Jesus wüssten wir nichts von unserer Kindschaft Gottes. Niemand kann das Werk Jesu kleinreden. Und mit seinem Vermächtnis bekamen wir auch die Gnadengaben (Sakramente), die es uns ermöglichen, in der Nachfolge Jesu zu bleiben, oder nach dem Versagen wieder zu dieser zurück zu kehren.
MfG Hermann
