10-07-2009, 00:15
(09-07-2009, 23:48)Byron schrieb: Jetzt kann ich schon ein bisschen besser nachvollziehen, dass der Text als Demonstration zu sehen ist, was passiert, wenn man die Gebote missachtet und das Gott dennoch Barmherzigkeit übt. Jedoch nur, wenn man sich bekehrt."bekehrt" hat einen falschen Touch. "Buße tut" wäre der richtige Ausdruck. Bedenke, dass es sich um ein Volk von Gläubigen handelte. Eine törichte, aggressive Politik von Christen ist uns doch auch vertraut. Exakt das sagt Hosea seinen Landsleuten: Kehrt um vom falschen Weg!
(09-07-2009, 23:48)Byron schrieb: Wenn also die Kinder zerschmettert und die Schwangeren aufgeschlitzt werden, dann steht da das Gegenteil von einem mordenden Gott?Da steht gar nichts von Gott, sondern da steht, dass dies im drohenden Krieg so sein wird. Erst die nächsten Verse zeigen, welches (bußfertige) Tun eine gutes Ergehen nach sich ziehen wird.
Du kannst die Stelle auch atheistisch lesen: Hosea malt die zu befürchtenden Kriegsgräuel an die eine Wand und zugleich das Gute des Frieden-Haltens auf die andere.
Natürlich als guter Jude deutet er die Friedensdividende auf das Wirken Gottes hin.
War hoffentlich nicht meiner Müdigkeit wegen zu lang? Gute Nacht!
Ekkard
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

