16-02-2009, 21:35
(10-02-2009, 14:25)jam schrieb: Dogmas können eben auch selbst verantwortende Taten verhindern indem man verantwortung abgibt
mfg jam
ja das ist sicher auch ein guter Gedanke!...
das man Verantwortung damit abgibt...
ich hasse Dogmatismus so...also diese Selbstherrlichkeit - Selbstgerechtigkeit, die da mitschwingt...weil damit so sensibles und freies Nachdenken unterdrückt...im Keim erstickt wird...
aber ich find es gut und ok, wenn jemand Überzeugungen hat und die vertritt...wenn er echte Argumente dafür bringt, so dass man ihm folgen kann..jeder denkt anders!
Ein Dogmatiker hat keine echten Argumente.
Gerade so religiöse Dinge und Anschauungen sind sozusagen weiche Maßstäbe - im Gegensatz zu harten Tatsachen...
je weniger greifbar, desto dogmatischer werden die Menschen?
Je weniger mit den allgemeinen anerkannten Menschenrechte schützbar, desto brutaler werden die Anschauungen vertreten?
Letztendlich ist es einfach so (wenn man an Gott irgendwie glaubt) kein Mensch weiß, wie Gott, letztendlich über alles entscheiden wird...
Ob es Himmel und Hölle gibt, er wird es entscheiden, ob der Glaube rettet oder nicht, Gott selbst wird es entscheiden...ob Jesus für alle oder für wenige gestorben ist, Gott wird letztendlich entscheiden, wie er will, nicht was wir ihm alles zuvor zugeschrieben haben ist gültig, nicht wie wir die Bibel verstanden oder nicht verstanden haben...
Gott ist das Maß aller Dinge, nicht wir...
also einfach ein Stück mehr Selbstbescheidenheit bei allem Denken und bei aller Argumentation und aller Überzeugtheit
Und Atheisten, sind nicht dogmatisch?
Ideologien sind genauso dogmatisch und tödlich für Ungläubige, oder?
Aber Religionen sind besonders schlimm..

