19-12-2008, 14:28
Lieber Petrus,
warum muss du denn das für dich begründen können, um zu glauben. Wenn jemand sagt, das Gott für ihn Liebe ist, dann ist das sein "eigener persönlicher" Glaube. Jeder glaubt für sich und nicht für die anderen. Dieses Gott=Liebe ist kein globales religiöses Dogma an der jeder festhalten muss. Was für den einen gilt, muss nicht für den anderen gelten. Wenn du, Petrus, dieses Gott=Liebe für unnötig oder falsch hälst, dann ist das doch in Ordnung und Dir unbenommen, es so zu sehen. Warum hängst du dich so sehr daran was die anderen glauben. dir dein glaube und den anderen ihr Glaube.
Oder mir scheint, dass du zuviel Psychologie mit religiösem Glauben in Verbindung bringst. Niemand glaubt an Gott, weil er sich Liebe, Schutz, Geborgenheit oder sonstwas wünscht. Das sind nur Randerscheinungen. Sondern weil er/sie die existenziellen Fragen des Lebens beantwortet haben möchte. Woher komme ich? Was ist der Sinn des Lebens? Wer hat die Welt erschaffen? ... und so weiter.
Ich persönlich glaube an Gott, weil mir eine materialistisch-mechanische Deutung der Welt nicht ausreicht. Ich kann nicht glauben, dass alles ein kosmischer Zufall ist in einem sinnentleerten Universum.
Ob dabei Gott Liebe, rachsüchtig, vermenschlicht oder sonstwas ist, tut nichts zur Sache, das seine Existenz für mich unwahrscheinlicher ist.
Ich finde daher solche Fragen wie "warum nennt man Gott Liebe" für unnötig, nicht brauchbar. Wenn jemand sagt, das Gott Liebe ist, dann sagt das erstens über die Existenz Gottes nichts aus und zweitens auch nichts darüber, warum jemand an Gott glaubt.
warum muss du denn das für dich begründen können, um zu glauben. Wenn jemand sagt, das Gott für ihn Liebe ist, dann ist das sein "eigener persönlicher" Glaube. Jeder glaubt für sich und nicht für die anderen. Dieses Gott=Liebe ist kein globales religiöses Dogma an der jeder festhalten muss. Was für den einen gilt, muss nicht für den anderen gelten. Wenn du, Petrus, dieses Gott=Liebe für unnötig oder falsch hälst, dann ist das doch in Ordnung und Dir unbenommen, es so zu sehen. Warum hängst du dich so sehr daran was die anderen glauben. dir dein glaube und den anderen ihr Glaube.
Oder mir scheint, dass du zuviel Psychologie mit religiösem Glauben in Verbindung bringst. Niemand glaubt an Gott, weil er sich Liebe, Schutz, Geborgenheit oder sonstwas wünscht. Das sind nur Randerscheinungen. Sondern weil er/sie die existenziellen Fragen des Lebens beantwortet haben möchte. Woher komme ich? Was ist der Sinn des Lebens? Wer hat die Welt erschaffen? ... und so weiter.
Ich persönlich glaube an Gott, weil mir eine materialistisch-mechanische Deutung der Welt nicht ausreicht. Ich kann nicht glauben, dass alles ein kosmischer Zufall ist in einem sinnentleerten Universum.
Ob dabei Gott Liebe, rachsüchtig, vermenschlicht oder sonstwas ist, tut nichts zur Sache, das seine Existenz für mich unwahrscheinlicher ist.
Ich finde daher solche Fragen wie "warum nennt man Gott Liebe" für unnötig, nicht brauchbar. Wenn jemand sagt, das Gott Liebe ist, dann sagt das erstens über die Existenz Gottes nichts aus und zweitens auch nichts darüber, warum jemand an Gott glaubt.
