Hallo Petrus,
es gibt Liebe, gewiss. Aber gibt es "die Liebe" und ist diese etwa "einfach". Was bedeutet: "Glauben an die Liebe"?
Wenn das Wort dermaßen verallgemeinert und unspezifisch gebraucht wird, dann schleichen sich bei mir Zweifel am Glauben ein.
Und dass 'Gott' = 'Liebe' ist, halte ich für eine unzulässige Vereinfachung. So wie der Titel für das Heilige gebraucht wird, ist Gott weit mehr als "die Liebe". Liebe braucht sich nicht unbedingt an Gesetze zu halten, wenn das, was im Einverständnis aller Parteien getan wird, "aus Liebe" geschieht. Ich glaube schon, dass sich beispielsweis die "ehrenwerte Gesellschaft" liebt. Du wirst natürlich einwenden, dass dies ja eine eingeschränkte Liebe ist und nicht das, was du meinst.
Aber unterliegt nicht auch die Liebe unter Freunden, unter Eheleuten unter Schicksalsgenossen gewissen Einschränkungen - immer?
Also muss "die Liebe" eine idealtypische Forderung sein. Und was ist dann mit der Verantwortung, mit dem ethischen Halt und anderen idealtypischen Forderungen an uns Menschen?
Und schon kommen wir dahin, dass noch viele weitere "Ideale" bestehen. Diese sind unter anderen Vorstellungen, die z.B. Christen dem Gottesbegriff beimessen.
es gibt Liebe, gewiss. Aber gibt es "die Liebe" und ist diese etwa "einfach". Was bedeutet: "Glauben an die Liebe"?
Wenn das Wort dermaßen verallgemeinert und unspezifisch gebraucht wird, dann schleichen sich bei mir Zweifel am Glauben ein.
Und dass 'Gott' = 'Liebe' ist, halte ich für eine unzulässige Vereinfachung. So wie der Titel für das Heilige gebraucht wird, ist Gott weit mehr als "die Liebe". Liebe braucht sich nicht unbedingt an Gesetze zu halten, wenn das, was im Einverständnis aller Parteien getan wird, "aus Liebe" geschieht. Ich glaube schon, dass sich beispielsweis die "ehrenwerte Gesellschaft" liebt. Du wirst natürlich einwenden, dass dies ja eine eingeschränkte Liebe ist und nicht das, was du meinst.
Aber unterliegt nicht auch die Liebe unter Freunden, unter Eheleuten unter Schicksalsgenossen gewissen Einschränkungen - immer?
Also muss "die Liebe" eine idealtypische Forderung sein. Und was ist dann mit der Verantwortung, mit dem ethischen Halt und anderen idealtypischen Forderungen an uns Menschen?
Und schon kommen wir dahin, dass noch viele weitere "Ideale" bestehen. Diese sind unter anderen Vorstellungen, die z.B. Christen dem Gottesbegriff beimessen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

