16-12-2008, 11:11
Pascals Argument hat nur einen Haken: Glaube (als etwas Erkennbares, als Seinsweise) ist nur dann von Belang, wenn damit das Zusammenleben gefördert wird.
Umgekehrt: Wenn ein Mensch nur zu seinem eigenen Vorteil agiert, rafft, in fremde Partnerschaften einbricht, prügelt und notfalls morden lässt, dann kann dieser Mensch noch so sehr von der Existenz Gottes überzeugt sein, seine Seinsweise ist in unserem Sinne gottlos (ohne idealtypische Güte, ohne Rechtleitung, erbarmungslos, ungerecht, friedlos, gewaltbereit, eingleisig, radikal).
Das Fürwahrhalten der Existenz eines oder des einen, ewigen Gottes bedeutet für sich genommen gar nichts. :naughty:
Umgekehrt: Wenn ein Mensch nur zu seinem eigenen Vorteil agiert, rafft, in fremde Partnerschaften einbricht, prügelt und notfalls morden lässt, dann kann dieser Mensch noch so sehr von der Existenz Gottes überzeugt sein, seine Seinsweise ist in unserem Sinne gottlos (ohne idealtypische Güte, ohne Rechtleitung, erbarmungslos, ungerecht, friedlos, gewaltbereit, eingleisig, radikal).
Das Fürwahrhalten der Existenz eines oder des einen, ewigen Gottes bedeutet für sich genommen gar nichts. :naughty:
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

