16-11-2008, 13:31
Hallo Thoddy,
Damit es nicht verloren geht, notiere ich zum Zweck der Dokumentation hier mal folgendes
Sexismus:
Zur Beachtung: auf der verlinkten Seite sind weitere Angaben und Verweise zu Luthers Haltung Behinderten und Bauern gegenüber...
Wie wird das weitergehen?
Eine der ganz seltenen Gelegenheiten wo ich diesem Teilnehmer zustimme:
Da hat mich unlängst noch jemand gefragt wie denn dann ein Dialog und gegenseitiges Verständnis zustande kommen können. Ganz einfach: ich ziehe es vor mit Menschen zu kommunizieren, statt mit Institutionen und ihren Funktionären...
Thoddy schrieb:Stimmt es, daß Martin Luther nicht nur judenfeinlich, sondern auch frauenfeindlich war und ausschließlich nach dem Frauen"leit"bild der damaligen Zeit handelte?
Damit es nicht verloren geht, notiere ich zum Zweck der Dokumentation hier mal folgendes
Sexismus:
Zitat:Eine Frau hat häuslich zu sein, das zeigt ihre Beschaffenheit an; Frauen haben nämlich einen breiten Podex und weite Hüften, daß sie sollen stille sitzen.
(zitiert nach Arnulf Zitelmann, 1997, "Widerrufen kann ich nicht. Die Lebensgeschichte des Marthin Luther", Beltz & Gelberg (S. 111).
Martin Luther : »Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.«
Martin Luther : »Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.«
Martin Luther : »Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen... Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden, sie richten viel Schaden an.«
(Predigt von 1526, Weimarer Ausgabe 16, S. 551)
»»» http://www.projektwerkstatt.de/religion/...itate.html
Zur Beachtung: auf der verlinkten Seite sind weitere Angaben und Verweise zu Luthers Haltung Behinderten und Bauern gegenüber...
Wie wird das weitergehen?
Eine der ganz seltenen Gelegenheiten wo ich diesem Teilnehmer zustimme:
Fritz7 schrieb:So kriegt man bestenfalls etwas superweichgespültes der Presse- oder öffentlichkeitsabteilung zurück, aber niemals eine persönliche Antwort ... vermutlich bekommts nicht mal die pers. Referentin der Bischöfin in die Finger ...Das ist sehr wahrscheinlich. Dann stellt sich jedoch eine andere und keineswegs schöne Frage: Wer braucht da wen? Als Aussenstehende stellt sich mir diese Frage zum Glück nicht.... Eine schlimme und traurige Feststellung schließt sich jedoch leider nahtlos an: die Welt wäre für viele Menschen weniger feindseelig ohne Leute die den toten Hassprediger Martin Luther hochjubeln. Luthers Aussagen bleiben, daran kann niemand etwas ändern. Das ist schon schlimm genug und reicht allemal. Einen solchen Menschenfeind jedoch auch noch zu preisen, ist das Letzte
Margot Käßman schrieb:Heute würden wir das Zivilcourage nennen
Da hat mich unlängst noch jemand gefragt wie denn dann ein Dialog und gegenseitiges Verständnis zustande kommen können. Ganz einfach: ich ziehe es vor mit Menschen zu kommunizieren, statt mit Institutionen und ihren Funktionären...
