25-05-2003, 13:05
Hallo
ausgesprochen allergisch reagiere ich auf Formulierungen wie
Jede® wer hier schreibt tut dies von seinem augenblicklichen Kenntnis-, Wissens- und Meinungsstand und aus seinem / ihrem individuellen Blickwinkel heraus. Dieses mag sich ändern und erweitern - durch andere Beiträge zum Beispiel, eben weil sie anders sind. Dazu sind sie da. Vorläufige Meinungen jedenfalls sind völlig in Ordnung, egal wie sehr oder gar nicht sie die Sachlage (von einem angenommenen erweiterten Stand her) 'treffen'.
Nun zum Thema :oops: 8) :
Irgendwie nimmt ja jede® die umgebende Kultur als Prägung auf - und egal wie religös oder nicht die unmittelbare Umgebenung ist: Religion gehört dazu, solange diese in der Kultur einen Platz hat; und sei es in der in einigen Regionen verbreiteten 'Kultur', ein 'Religionsgeheimnis' (außer gegenüber dem Pfarrer) sorgsamer zu wahren als das Bankgeheimnis. Vielleicht auch besser 'Subkultur': es macht einen Unterschied, ob ich in plattdeutschen Landen oder im Allgäu aufgewachsen bin, auf dem platten Land oder in der Stadt, in einem Arzthaushalt oder bei einer alleinerziehenden Mutter, die von Sozialhilfe schlecht lebt.
Was ich nun faszinierend finde: die Frage "Gott" stellt sich irgendwann, und immer individuell, ganz persönlich - so, dass der jeweilige 'Hintergrund' zwar einen Rahmen abgibt, der aber für die eigentliche Frage dann nicht mehr so wichtig ist. mal ist da wer regelmäßig und ohne darüber nachzudenken 'fromm' in die Kirche gelatscht - und fragt sich nun: ja isses dat? - Oder hat 'den lieben Gott' 'nen 'guten Mann' sein lassen, sich nicht gekümmert - und nun ist's plötzlich die Lebensfrage ... (übrigens mit immer je nicht vorhersagbaren Ausgang; mal abgesehen davon dass die Leute ja noch leben, die Entwicklung also weiter geht).
Wobei ich jetzt von Erzählungen und Berichten von Leuten ausgehe, für die Religion irgendwann einmal zum Thema wurde - eingeschlossen, dass der 'naive Kinderglaube' irgendwann nicht mehr 'paßt'. Möglich also, dass für manche "Gott" nie 'Thema' wird - ich weiß es nicht.
ausgesprochen allergisch reagiere ich auf Formulierungen wie
Zitat:... war mein Beitrag wohl ein bisschen unüberlegt ...(Ausnahme: eine Entschuldigung für eine offensichtliche vorherige Entgleisung - kann da aber keine entdecken :lol: ):
Jede® wer hier schreibt tut dies von seinem augenblicklichen Kenntnis-, Wissens- und Meinungsstand und aus seinem / ihrem individuellen Blickwinkel heraus. Dieses mag sich ändern und erweitern - durch andere Beiträge zum Beispiel, eben weil sie anders sind. Dazu sind sie da. Vorläufige Meinungen jedenfalls sind völlig in Ordnung, egal wie sehr oder gar nicht sie die Sachlage (von einem angenommenen erweiterten Stand her) 'treffen'.
Nun zum Thema :oops: 8) :
Irgendwie nimmt ja jede® die umgebende Kultur als Prägung auf - und egal wie religös oder nicht die unmittelbare Umgebenung ist: Religion gehört dazu, solange diese in der Kultur einen Platz hat; und sei es in der in einigen Regionen verbreiteten 'Kultur', ein 'Religionsgeheimnis' (außer gegenüber dem Pfarrer) sorgsamer zu wahren als das Bankgeheimnis. Vielleicht auch besser 'Subkultur': es macht einen Unterschied, ob ich in plattdeutschen Landen oder im Allgäu aufgewachsen bin, auf dem platten Land oder in der Stadt, in einem Arzthaushalt oder bei einer alleinerziehenden Mutter, die von Sozialhilfe schlecht lebt.
Was ich nun faszinierend finde: die Frage "Gott" stellt sich irgendwann, und immer individuell, ganz persönlich - so, dass der jeweilige 'Hintergrund' zwar einen Rahmen abgibt, der aber für die eigentliche Frage dann nicht mehr so wichtig ist. mal ist da wer regelmäßig und ohne darüber nachzudenken 'fromm' in die Kirche gelatscht - und fragt sich nun: ja isses dat? - Oder hat 'den lieben Gott' 'nen 'guten Mann' sein lassen, sich nicht gekümmert - und nun ist's plötzlich die Lebensfrage ... (übrigens mit immer je nicht vorhersagbaren Ausgang; mal abgesehen davon dass die Leute ja noch leben, die Entwicklung also weiter geht).
Wobei ich jetzt von Erzählungen und Berichten von Leuten ausgehe, für die Religion irgendwann einmal zum Thema wurde - eingeschlossen, dass der 'naive Kinderglaube' irgendwann nicht mehr 'paßt'. Möglich also, dass für manche "Gott" nie 'Thema' wird - ich weiß es nicht.
