08-01-2008, 00:38
Zitat:Melek: (zitierend v.Daeniken) Moses hatte natürlich Kontakt mit so einem Außerirdischen , etc.- zu v.Daenekens "Moses" - na klar hatte Moses Kontakt zu einem "Ausser-Irdischen", denn G0TT ist ja nicht auf die Erde beschraenkt. *ggg* :naughty:
Zitat:t.logemann schrieb: Auch die Ein-Gott-Lehre des Pharao`s Tut-Ench-Aton hat mit Sicherheit das jüdische Volk bewogen, seinerzeit seine Zuflucht in Ägyten zu suchen (wobei sich automatisch die Frage stellt, ob die Ein-Gott-Lehre des Pharao`s nicht von der jüdischen Ein-Gott-Lehre mit beeinflusst war). Die Wurzeln des Judentums aber nur in der ägyptischen Kultur suchen zu wollen, scheint mir doch ein wenig einseitig zu sein.Kleine Berichtigung : Es war Amenophis IV., der sich in Echnaton umbenannte, welcher den Aton-Glauben zur Religion machte.
Tut-Ench-Aton war sein Sohn, der dann die alten Götter wieder einführte (einführen musste), und sich in Tut-Ench-Amun umbenannte.
Aber damit, die anfaenglich als vorhanden vermutete Intelligenz unserer Altvorderen einem anderen Volk auf anderen Sternen unterzuschieben, ist eine billige Verschiebung vom Fast-nichts-Wissen zum ueberhaupt-nichts-wissen-Koennen. Wen sollte das intellektuell gluecklicher stimmen koennen?
- zu Echnaaton und Tut-ench-Amun: Als Echnaton lebte, war Israel laengst wieder im Hl.Land angekommen. Dessen Monotheismus haette fuer Israels Geschmack einige gravierende Fehler: es geht uns nicht um irgend einen 1-G0tt überhaupt, sondern unserer ist der des Abraham, Isaak und Jakob, das wird immer wieder und mehr als deutlich betont, und die wird man doch nicht etwa auch noch alle zu den paar Jahren des EchnAton hin verlegen wollen?
Es gibt siesen Brunnen EL-Roi, wo Abraham, Isaak und Jakob einen G0TT anbetenden, den auch Aegypter nie malten, den Hirten, der nach mir schaut. Agypter bezeugen in eignen Legenden und Maerchen dessen Verehrung schon auf die Zeit des Vaters von Ramses bezogen, und gezeichnet wird, wenn man IHN erwaehnen will, nur ein Punkt im Kreis oder eine rote Scheibe. Man verehrte IHN stark in Heliopolis, wohin auch Josef Sohn Jakobs einheiratete, weil es damit gar kein Prioblem gab.
Aegyptische alte Religion war fromm und bemuehte sich auch schon um soziale Gerechtigkeit, Ethik und Philosophie - Kennenlernen Wollen von Wahrheit - und schaffte das natuerlich auch nur "so ungefaehr" wie wir heute, generell wird ihnen bestaetigt, ein frommes Volk im guten Sinn gewesen zu sein.
EchnAton liess sich zu etwas bereden, was kein Fortschritt war, sondern furchtbar: er enteignete alle Heiligtuemer des Volkes zu saemtlichen Themen und die Leute selbst sollten auch ueberhaupt gar nicht mehr selbst um etwas beten koennen, es wurde gelehrt, es genuege, wenn der Koenig und sein Hof zum *Aton bete.
Das ist der absolut unjuedischste Gedanke der Antiken Religionen, den man sich vorstellen kann.
Melek hat Recht, dessen Sohn, den Vater EchnAton nie erwaehnt hat, Tutenchamun, der hiess anfangs TutEnchAton, denn sein Vater hatte sogar die Graeber der Toten aufknacken lassen, um andere G*ttes-Namen ausser seinem *Aton sogar aus Namen in Inschriften und Gebeten der Vorfahren auszuradieren. Es steht zu bezweifeln, dass er dabei etwa den Toten ihre Beigaben gelassen haette.
Was haette mein Volk Israel denn von so einem Gutes erhoffen sollen?
Bei der Einweihung des Tempels in Jerusalem war es 480 Jahre her seit dem Auszug aus Aegypten. Das gilt als "gesichert datiert" - ca.950vdZ. - Warum soll das nicht sein koennen?
Beim Auszug aus Aegypten war Moses 80 jaehrig, wird auch gut erklaert, wieso sich das errechnet - und schon vor dessen Geburt waren wir dort verklavt worden, denn dass er ersaeuft werden sollte, war schon die Eskalation der vorherigen Degradierungen.
Das ist also nochmal rund 90 Jahre weiter zurueck -
Damit laege man in der Aegypten-Geschichte schon bei Amenophis I ungefaehr, und damals hiess man gern irgendwas mit _mosis. Passt doch. Man "findet" nur "den" Juden nicht in den aegypt.Annalen, weil es fuer uns keinen theo_logischen Grund gab, uns in jene Welt nicht einzufuegen.
Die Aegypten beteten doch nicht jeder alle G*tter zugleich an. Es gibt keinen Bericht in der Bibel, dass Abraham oder Isaak oder gar Josef mit der Religion der Pharaonen Probleme gehabt haetten - oder jene mit ihrer - diese waren viel geistiger und freier als unsere Gelehrten des 19.Jhds. Auch Moses redet dem Pharao nicht rein in das, wo der beten ginge, er klaert nur ab, jener solle unseren G0TT nicht unterschaetzen.
Als TutenchAmun dann den Aegyptern alle ihre Froemmigkeits-Praxis wieder gewaehrte, da liebten ihn alle zu Recht und waren hoch erleichtert. Dies kam als Start-Segen auf Ramses I, der in dieser Restaurationsphase ein sehr bedeutender Wesir war (Paramesses)
mfG WiT :)

