07-04-2003, 08:28
Hallo
Bin da mehr für "Oder".
Sicher geht es darum, dass ich vertraue. Es geht aber auch um ein inneres Vertrauen - um die innere / seelische Komponente (bessere Bezeichnungen fallen mir jetzt nicht ein) auf eher 'un(ter)bewußter' Ebene. Und diese läßt sich eher mit rituellen Handlungen erreichen - wie z.B. knien oder sonstige Gebetshaltungen. Nebesächlich sind dann besondere Ritualformen - dies sind austauschbar und müssen nur (besonders "innerlich") als "passend" epfunden sein; dazu reicht "Tradition".
Es gibt aber noch eine "natürliche" Komponente. So drücken sich Emotionen auch in Körperhaltung(en) aus - s. "Körpersprache". Ein Prozess, der auch umgekehrt (zumindest in Grenzen) funktioniert: Körperhaltung(en) beeinflussen die Gefühlslage. Beispiel: 'durchatmen' und 'gerade gehen' (Schulterblätter zusammen) vermindert Schwellenangst.
Noch eine Überlegung ("innerer" und "äußerer" 'Glaube' müssen zusammen gehen): Unterstellt, ich könnte per Gebet einen Lottogewinn herbeizaubern - würde dies vielleicht schon deshalb nicht funktionieren, weil ich genau daran eben nicht 'glaube' oder ihn gar nicht will (ich "weiß" um die Wahrscheinlichkeit; bzw. habe Gier nach Geld als 'unchristlich' gelernt - innere Zweifel bleiben.
Zitat:Ob ich nun kniee, sitze oder stehe oder gehe, darauf kommt es doch gar nicht an. Es kommt darauf an, daß ich vertraue.
Bin da mehr für "Oder".
Sicher geht es darum, dass ich vertraue. Es geht aber auch um ein inneres Vertrauen - um die innere / seelische Komponente (bessere Bezeichnungen fallen mir jetzt nicht ein) auf eher 'un(ter)bewußter' Ebene. Und diese läßt sich eher mit rituellen Handlungen erreichen - wie z.B. knien oder sonstige Gebetshaltungen. Nebesächlich sind dann besondere Ritualformen - dies sind austauschbar und müssen nur (besonders "innerlich") als "passend" epfunden sein; dazu reicht "Tradition".
Es gibt aber noch eine "natürliche" Komponente. So drücken sich Emotionen auch in Körperhaltung(en) aus - s. "Körpersprache". Ein Prozess, der auch umgekehrt (zumindest in Grenzen) funktioniert: Körperhaltung(en) beeinflussen die Gefühlslage. Beispiel: 'durchatmen' und 'gerade gehen' (Schulterblätter zusammen) vermindert Schwellenangst.
Noch eine Überlegung ("innerer" und "äußerer" 'Glaube' müssen zusammen gehen): Unterstellt, ich könnte per Gebet einen Lottogewinn herbeizaubern - würde dies vielleicht schon deshalb nicht funktionieren, weil ich genau daran eben nicht 'glaube' oder ihn gar nicht will (ich "weiß" um die Wahrscheinlichkeit; bzw. habe Gier nach Geld als 'unchristlich' gelernt - innere Zweifel bleiben.
