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Vertrauen in Gott
#5
Hallo

"Vertrauen in Gott" sehe ich eigentlich weniger 'biologisch' - aber Zeit braucht eine Entwicklung sicher. Und da hilft vielleicht das Gleichnis vom Sämann: der nämlich tut sein Korn in die Erde und läßt's von selber wachsen. Sähe er täglich nach wie weit's schon ist: es würde nie Wurzeln schlagen. Vertrauen, auch aus Erfahrung.

Mut zum Einlassen braucht's sicher auch. Automatismus nämlich gibt's nicht - schon gar keinen Deal nach dem Motto: ich tue gutes, belohne mich dafür.

Vielleicht aber ist auch Aufmerksamkeit nötig, um Gottes Wirken überhaupt zu erkennen? - Dazu hatte ich mir mal ein kleines Trainingsprogramm überlegt: abends den Tag Revue passieren zu lassen und darin dann die (anfangs reicht 1-2) Momente suchen, für die ein kleines "Danke" angemessen ist - in alltäglichen Kleinigkeiten! - Nach so einem Monat sollte sich was geändert haben.

Zu finden dürfte was sein - denn in der Präambel zum Zehnwort ist davon die Rede, dass Gott zuerst tätig wurde (und dann die Gebote). Und 'tätig' wurde Gott, weil das Jammern des Volkes Irsrael in Ägypten an sein Ohr drang.

Eine (finde ich) interessante Stelle ist in 1 Könige 11ff:
>11 Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, eder HERR wird vorübergehen. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriß und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. 12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. 13 Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia? <<
- der Herr ist nicht in den großen 'weltbewegenden' Ereignissen, sondern im sanften, kaum wahrnehmbaren Sausen.
- und auch dort nicht zu 'sehen': (nur) eine Stimme kam ...: was vielleicht auch heißt, dass ein Mensch direkt Gott kaum wahrnehmen kann (sozusagen mit vom Mantel verhüllten Gesicht dasteht).

Gottsmann (www.eberhard-gottsmann.de) beschrieb in seinem "geistlichen Testament", dass er (bes. bei Krisen) oft erst im Nachhinein die 'Antwort' bekam - die aber nie ausblieb.
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Vertrauen in Gott - von Gerhard - 24-03-2003, 18:34
[Kein Betreff] - von Lhiannon - 24-03-2003, 19:47
[Kein Betreff] - von Gerhard - 24-03-2003, 21:29
[Kein Betreff] - von Lhiannon - 02-04-2003, 20:28
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Nachtrag - von Dieter - 03-04-2003, 09:16
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[Kein Betreff] - von Ekkard - 01-05-2004, 11:15
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[Kein Betreff] - von Gerhard - 01-05-2004, 18:22
[Kein Betreff] - von Gast - 02-05-2004, 08:43

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