(31-05-2025, 14:29)Geobacter schrieb: Ich halte solche Überlegungen ausdrücklich für "Schwachsinn". Und.... ich halte auch erwachsen Artgenossen, welche mich mit solch idiotischen "Vorhaltungen" zu überzeugen versuchen, was sie selber doch im Vergleich zu mir und anderen... für grandiose Denker seien, für geistig behinderte Volldeppen, denen man halt ihren Unverstand einfach nur nachsehen kann. Selber sind sie dazu ja gar nicht in der Lage....
Selbstverständlich will ich auch redlich begründen warum, @Reklov. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich oder sonst wer - wie auch du - im Universum irgend eine Rolle spielen, ist so klein, dass man gar nicht erst überlegen braucht, was für eine Rolle das sein könnte. Im Größenvergleich zum Universum selbst, ist sogar unsere Erde so winzig klein, dass wenn es eine Karte des Universums gäbe, wir Menschen darauf gar nicht eingezeichnet werden könnten. Es gibt also keinen solchen Plan, wie er dir vorschwebt.. weil Du dir nicht erklären kannst, warum es etwas gibt und nicht nichts. Finde dich ab, dass das Universum viel größer und unglaublich älter ist als du.. und du darin eigentlich gar nicht existierst. Im kosmischen Größenvergleich, existieren wir Menschen noch nicht mal für den winzigsten Bruchteil einer kosmischen Mikrosekunde.. um noch nicht mal für kurze Zeit irgendwo und irgendwie aufzublitzen. Von wegen- dabei auch noch eine Rolle zu spielen...
@ Geobacter,
die Größe des Menschen kann nicht am Verhältnis des ihn umgebenden Raumes "gemessen" werden! Was soll denn dieser sprachliche Unsinn schon hergeben können?
Für den Nobelpreisträger W. Heisenberg repräsentiert die Natur das Gute, Wahre und Schöne. Für ihn tritt dem Menschen in der Natur eine göttliche Ordnung gegenüber, welche sich in der Physik und seinen Entdeckungen widerspiegelt, - der Quantenmechanik und der Unschärferelation.
Wir sind eingewoben in das Ganze der Wirklichkeit, die sich als ein Meer von Möglichkeiten, als Potentialität zeigt. Der „Schwebezustand der Welt“ gerät erst durch bewusstes Beobachten zur der für uns gewohnten Realität.
Heisenberg meinte (er kannte Goethes FAUST sehr gut), dass der Drang nach weiterer, immer abstrakterer Erkenntnis schnell beim „Teufel“ enden kann. Goethe fühlte schon damals die unseligen Kräfte, die in der Entwicklung der Wissenschaft frei werden können. Dies ist nicht gänzlich zu bestreiten, schaut man u.a. auf das gewaltige Atomwaffen-Arsenal einzelner Staaten und die damit verbundene tödliche Gefahr für uns alle!
W. Heisenberg verschleppte die Entwicklung der Atombombe für die Nazis, die er ihnen als grundsätzlich möglich aber als sehr langwierig und unvorstellbar teuer in Aussicht stellte...
Lieber spielte er öfter die kirchliche Orgel, denn er ahnte die Konsequenzen einer Atombombe. - Oppenheimer war später entsetzt darüber, als er den gewaltigen Schaden sehen konnte, welchen seine Bombe ausgelöst hatte.
Zuerst haben Wissenschaftler den größten und durchaus anzuerkennenden Eifer, aber dann kommt der Schrecken!
Forschung und ein damit verbundenes Wissen ist immer in Ordnung, vorausgesetzt, man wendet es nicht falsch an! Leider leben wir in einer Welt des Missbrauchs und zwar in vielen Bereichen!
Es wird dort vorsätzlich unmenschlich und gegen jede Ethik gehandelt, sofern Gewinne zu erzielen sind! Und immer zünden nur wenige, an der Macht hockende alte Männer das Feuer an und die jungen Soldaten dürfen dann im Krieg massenhaft sterben!
Gruß von Reklov


