20-10-2024, 06:46
(19-10-2024, 16:11)Ackermann schrieb: Die Taufe:
Einem Säugling gießt man Wasser über den Kopf. Das schockartige Unbehagen durch das kalte Wasser, die Trennung von der Mutter durch den Taufpaten und die ungewohnte Umgebung gibt dem Kleinkind das Gefühl von Hilflosigkeit. Dieses Empfinden verbindet sich unzertrennlich mit der Akustik des Glockengeläutes während dieser Zeremonie zu einem psychologischen Bild. Dieses Bild setzt sich im Unterbewusstsein fest.
Der Glockenturm:
Später im Leben: Jeder Glockenton aktiviert im Unterbewusstsein je nach Sensibilität mehr oder weniger eine Hilflosigkeit. Eine primitive Anwendung dieser Methode findet man auch auf einer Weide mit Kuhglocken und Kühen!
Weiter auf: Die Taufe und der Glockenturm: *https://glockenturm.at
Kann das wirklich so sein oder ist das nur eine Fantasie?
Das ist wohl eher Fantasie. Von meiner Taufe und späteren Konfirmation sind keine traumatischen Erinnerungen an Wasser auf dem Kopf oder Glockengeläut verblieben. Aber solche traumatischen Erinnerungen lösten noch jahrzehntelang das Brummen von großen Propeller-Flugzeugen aus. Es erinnerte mich an das Brummen von zig Lancaster-Bomber, die Bomben auf die Stadt geworfen hatten, in der ich als vierjähriges Kind lebte.

