26-05-2007, 09:39
Fritz7 schrieb:Da hast du ja auch recht. Genau zu diesem Missstand führt eine von Menschen geführte Regierung. Schon König Salomo schrieb dies unter Inspiration nieder, denn so heißt es in Prediger 8:9Gerhard schrieb:Wer soll da weswegen zu schaden kommen?Menschen mit nicht ganz so hohem Status gegenüber den Meinungsbildnern, den Leithammeln ... durch Setzung von einseitig interessengeleiteten Normen, gegen die dann wegen der "Friedlichkeit und Einmütigkeit" nichts auszurichten ist.
9 All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat.
Aus diesem Grund halten sich wahre Christen auch aus dem politischen Geschehen fern, weil sie wissen, dass sie mit ihrem Engagement ein System unterstützen würden, was einen allgemeinen, schlussendlichen Frieden nicht nur nicht verwirklichen kann, sondern diesem (Vorsatz Gottes) auch offen gegenübertritt.
Da reicht es auch nicht aus, von göttlicher Legitimation zu sprechen, und in diesem Sinne einen "Gottestaat" hier auf Erden aufrichten zu wollen. All das sind menschliche Bemühungen, die, gestützt auf unsere Geschichte, zum Scheitern verurteilt sind.
Gib einem Menschen Macht, und sieh wie sie ihn korrumpiert. So gut es Menschen auch meinen, sie können den Frieden für alle Menschen nicht erwirken.
Daher ja auch unser Vertrauen auf Jesus Christus und das Königrreich seines Vaters. Als Urheber des Menschen weiß Gott in der Tat, was die beste Art der lebensführung für die Menschen ist. Der mensch kann dieses anerkennen oder ablehnen, und weiterhin versuchen, nach seinen maßstäben glücklich zu werden. Dann wird es aber eben bei einseitig interessengeleiteten Normen bleiben, geradeso, wie die Maßstäbe des jeweiligen menschen gesetzt sind.
Zu Frieden und Einheit kommt es so natürlich nicht .. lokal nicht - und auf Dauer schon gar nicht. Das liegt dann aber auch nicht weiter in dem Bestreben der Menschen.

