02-05-2007, 12:26
yentl schrieb:Eine Auswahl solcher Unterschiede habe ich hier schon oft angeführt.Mandingo schrieb:...die Frage ist nur: Wie komme ich an "das Wesen und Werk Christi" heran?Ach tatsächlich,wo denn?
Offensichtlich haben ihn unterschiedliche Autoren neutestamentlicher Texte auch unterschiedlich verstanden,....
Hier noch einmal eine Auswahl zu der entscheidenden
Frage: „Wie kommt der Mensch in den Himmel?“ (Luther: Wie wird der Mensch gerecht vor Gott?)
1 Entscheidend sind die Taten (Werke)
Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke. (Jeremia 17, 10)
Der die Herzen prüft, ... vergilt dem Menschen nach seinem Tun. (Sprüche 24, 12)
Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. (Matthäus 16, 27)
Und siehe, einer trat herbei und sprach zu ihm: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich ewiges Leben habe? Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur Einer. Willst du aber ins Leben eingehen, so halte die Gebote. (Matthäus 19, 16-18)
Was hilft´s, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? ... So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glaube allein. (Jakobus 2, 14.24)
2 Entscheidend ist der Glaube
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Joh. 3,18)
So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. (Römer 3, 28)
3 Entscheidend ist ein Sakrament
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am jüngsten Tage auferwecken. (Joh. 6,53 f.)
4 Entscheidend ist allein die Vorherbestimmung durch Gott
So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen ... So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will. Nun sagst du zu mir: Warum beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen? Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? (Römer 9, 16.18-21)
Denn in ihm hat er uns auserwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, (Epheser 1, 4f.)
Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht. (Römer 8,29 f.)
Als aber die [aus den] Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele zum ewigen Leben verordnet waren. (Apg. 13,48)
5 Alle werden gerecht vor Gott
Denn Gott hat alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er alle begnadige. (Römer 11,32)
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!" (Gustav Mahler nach Thomas Morus)


