27-11-2023, 16:11
Kehren wir zum Thema zurück! Dass "alle Religionen Blödsinn sind", ist m. E. viel zu pauschal. Religion ist in erster Linie ein Gemeinschaft schaffender Mythos, der Einzelne zu gemeinschaftlichen Leistungen motiviert und ein Gefälle schafft zu dem was als Gut und jenem, was gemeinhin als schlecht gelten soll. Man erkennt leicht, dass die Gemeinschaftsbildung zur Herrschaft verführt, wenn die Vielen eine Autorität suchen und sich machtbewusste Individuen finden, die "sagen, wo es lang geht". Also ist das Ganze keine Frage der Religion, sondern menschlicher Gemeinschaftsbildung allgemein. Und dies ist wohl angeboren.
Und das wiederum führt davon weg, wie der (gemeinschaftliche) Mythos im einzelnen aussieht, davon abgesehen ist der Glaube an eine übergeordnete Wesenheit entbehrlich, wenn dieser Glaube keine Gemeinschaft zusammen halten soll. Er verkümmert zu einer individuellen Marotte.
Noch eine Anmerkung zu den Teichert-Thesen: Auch diese wenden sich gegen den Mythos und dessen Missbrauch. Aber es ist wurscht, ob der Mythos religiöser Natur ist oder ideologischer. Die Kontrollmechanismen sind eine Notwendigkeit, wenn wir uns nicht versklaven lassen wollen.
Worauf in menschlichen Partialgesellschaften zu achten ist, ist die Kontrolle der Führenden und die Vermeidung von Ideologien, erkennbar am behaupteten Vorhandensein von Guten und Bösen und allen Verallgemeinerungen davon.
Und das wiederum führt davon weg, wie der (gemeinschaftliche) Mythos im einzelnen aussieht, davon abgesehen ist der Glaube an eine übergeordnete Wesenheit entbehrlich, wenn dieser Glaube keine Gemeinschaft zusammen halten soll. Er verkümmert zu einer individuellen Marotte.
Noch eine Anmerkung zu den Teichert-Thesen: Auch diese wenden sich gegen den Mythos und dessen Missbrauch. Aber es ist wurscht, ob der Mythos religiöser Natur ist oder ideologischer. Die Kontrollmechanismen sind eine Notwendigkeit, wenn wir uns nicht versklaven lassen wollen.
Worauf in menschlichen Partialgesellschaften zu achten ist, ist die Kontrolle der Führenden und die Vermeidung von Ideologien, erkennbar am behaupteten Vorhandensein von Guten und Bösen und allen Verallgemeinerungen davon.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

