01-05-2022, 15:56
(01-05-2022, 10:49)Adamea schrieb:(29-04-2022, 15:58)Reklov schrieb: ... mache Dir doch zunächst mal klar, dass wir schon mal nicht wissen können, was denn vor der sog. "Stunde Null" gewesen sein könnte?
Auch wissen wir nicht, woher die Grundkräfte kommen oder dasjenige, was wir als Lebensenergie bezeichnen.![]()
Solches wären für mich absolute Wahrheiten.![]()
Was nutzt es dies zu wissen?
Hallo Adamea,
... Wissen kann nützlich, aber auch verderblich sein!
Das Wissen eines Arztes kann z.B. schwere Schmerzen lindern oder Leben retten, während die Entwicklungen in der Waffentechnik uns alle in einen Abgrund blicken lassen!
Wissen befreit auch von falschen Sicht- und Denkweisen.
Würde der Mensch über das Universum ALLES wissen, wäre sein Weltbild komplett und bestünde nicht nur aus Bruchstücken. Damit wäre aber auch die Frage beantwortet, warum überhaupt etwas ist und vielmehr nicht nichts?
Damit würden auch die vielen Spekulationen enden, welche sich uns in religiösen und wissenschaftlichen Wort- und Zahlenkonstrukten vorstellen.
Was der Mensch dann allerdings aus solch einem kompletten Wissen machen würde, bleibt als Frage offen!
Allein schon die Frage, was nach dem Tod kommt, würde - könnte man sie korrekt beantworten -, die Handlungen der Menschen immens beeinflussen - in die eine oder andere Richtung! Wer wollte sich z.B. im Alter schon dem Siechtum aussetzen, oder von Jugend an erbärmlichste Lebensumstände erdulden, wenn er genau wüsste, dass auf ihn in der sog. Jenseitszone ein weit besseres Dasein wartet?
Psychologisch betrachtet ist es auch kein Wunder, dass die Genesis menschlichen Wissensdrang gleich in eine Story verpackte, die Wissenwollen als Todsünde deklariert, welche entsprechend hart bestraft wurde, weil die Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen wurde!
Gruß von Reklov

