(28-04-2022, 19:27)Athon schrieb:(28-04-2022, 09:17)Adamea schrieb:Richtig. Und die Erkenntnis daraus ist, dass dieser Behauptung jegliche Logik fehlt. Denn, ob ein Auge das Ergebnis eines intelligenten Planers sein muss, entspringt nicht der Logik sondern dem Glauben...(26-04-2022, 11:29)Ekkard schrieb: .... komplizierte Organe wie das Auge, dies müsse von einem intelligenten Designer (z. B. Gott) geplant und dann ausgeführt worden sein. Eine solche Behauptung kann nicht getestet werden.Aber eine solche Behauptung kann auf das Fehlen oder Vorhanden sein von Logik überprüft werden.
Ja, das entspringt dem Glauben. Aber im Grudne ist die Antwort auf die Frage - ob da ein Plan dahinter ist - egal/irrelevant. Denn, selbst wenn es wahr wäre, dass da ein Plan incl. Urheber/Planender dahinter wäre, würden man vor der Frage stehen, ob der überhaupt alles optimal/bestmöglichst machen wollte. Es kann ja auch sein, dass Perfektion nicht das angestrebte Ziel ist.
Vielleicht hätte - das jenige welche, was auch immer es ist - Augen besser machen können, si dass sie besser sehen können. Wenn das gewollt worden wäre, wäre das ensprechend anders geplant worden.
Die Frage - ob z.B. Gott - alles NUR gut machen wollte, steht m.E. im Raum.
Gut - ist gut - nicht mehr aber auch nicht weniger.
Wenn alles gut ist, geht es allen Menschen zumindest gut. ...also sowohl für dich als auch für mich und alle anderen Menschen. Mir ergeht es nicht gut!
Gott MUSS ja nicht alles perfekt machen müssen. Wenn alles gut ist, reicht das.
Wenn alles gut ist, ist das m.E. sogar das Beste (zumindest aus der Sicht eines Gottes).
Und: Wenn alles nur gut ist, hat der Mensch Gestaltungs-FREIHEIT und der Mensch kann SELBST FREI entscheiden, ob er etwas verbessert oder verschlechtert.
Wenn alles gut ist, steht der Mensch vor der Wahl sich entweder zum Bösen oder zum Besserem hinzuwenden ODER alles nur gut zu lassen.
Das Gute ist etwas, das keinerlei großes Übel bringt...sondern nur Kleine, die nicht ewig währen, also nie ein Dauerzustand sind. Darum ist das Bessere ist des Guten Feind, denn das Bessere bringt null Übel, also keinerlei Leid, Armut usw..
Das Böse bringt großes Leid, Welt weite Armut und Kriege.
Der Mensch kann - wenn er WILL - sich zum Bessen oder zum Bösen wenden. ...ODER alles Gut sein lassen.
Einen Gott, der die Menschen prüfen/messen will, muss nur alles gut machen, er darf nichts perfekt machen.
Das muss so sein, damit eine Messung des Menschen erfolgen kann. Jeder Mensch kann sich nur so erst wirklich in der Realität des Lebens beweisen. Das muss auch deswegen so sein, damit überhaupt eine Messung der Vernunft des Menschen, erfolgen/staatfinden kann.
Das Gott, muss - logischerweise - den Mensch vor diversen Aufgaben stellen. Also eine Wahl geben/lassen.
Aufgaben in denen der Mensch - allen vorran Personen aus Regierungen - sich beweisen können. Beweisen, ob sie GUTE oder BÖSE Menschen sind.
Gute Menschen machen alles gut - oder alles wieder gut -, nur die Böse und die Dumme und alle Feiglinge machen das nicht.
Im Auge G. ist absolut jeder Mensch absolut frei!...also auch alle Personen aus Regierungen, Religionen und Vereinen z.B. die Freimaurerei. Wer zu den Bösen oder den Besten gehören WILL, MUSS nur entprechend Handeln.
Das Handeln IST Beweis.
Ob durch Gott und Evolution etwas erschaffen werden muss, ist m.E. nicht irrelevant. Relevant ist vielmehr die Frage, was der Mensch erschaffen muss - und was der Mensch besser/lieber nicht erschaffen sollte.
(28-04-2022, 19:27)Athon schrieb:(28-04-2022, 09:17)Adamea schrieb: Ich behaupte, dass VOR dem Plan die IDEE steht.Das sehe ich auch so. Was aber nichts mit der Entstehung eines Auges zu tun hat.
Die Entstehung selbst ist die Kunst des Werdens.
Hinter dem Auge steht die Idee: SEHEN können.
Idee hat m.E. auch etwas mit Möglichkeiten zu tun. Möglichkeiten des Werdens und Vergehens.
Es gibt realistische und unrealistische Ideen.
Manche Menschen verlangen sogar, dass ihre bösen niederen und/oder unrealistische Ideen das Licht der Welt erblicken sollen...und viele Machtpersonen zwingen daher andere Menschen bösen Ideen zu verwirklichen.
Die Evolution hat offenbar die Existenz von Augen für wichtig oder dringend NOTWENDIG gehalten. Denn sonst gäbe es heute keine Sehenden. Es gäbe weder die besten noch die schlechtesten Augen.
Wer weiß, vielleicht sind Augen ja nur dazu da, dass Menschen z.B. Politiker, ein Auge zudrücken können...oder die Augen vor der Wahrheit verschließen/zu machen können, damit man besser lügen und andere täuschen kann.
Vielleicht existieren Augen ja auch nur, weil das Gott wollte, dass Atheisten mit dem Hubschrauber nach Gott suchen können und wahrhaftig sagen können, sie hätten keinen Gott gesehen.
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Ich sagte ja, dass ich nicht an einen Plan glaube, also keinen der fix und fertig ist. Ich glaube aber an die Existenz einer Grundstruktur von allem. Also eine Art Rahmen incl. ihren entsprechednen Rahmenbedingungen.
Ich glaube an einem Etwas, dass realistische/machbare Ideen, die Möglichkeiten des Werdens sind, in sich hat. Jeder Mensch hat - mit deinem Denken - Zugriff auf allerley Ideen...gute, böse und beste.
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Wozu braucht es einen Plan, wenn da die Weltformel ist...hat...mit der alles nur gut werdenaknn undnciemals böse/schelcht werden kann...und man nur einfach loslegen/anfangen muss, damit alles gute besser werden kann....das Beste lernt man in der PRAXIS.
Egal wie gut eine Theorie oder These ist, dass Beste lehrt/zeigt/beweist sowieso die Praxis.
Keiner - auch Gott nicht - muss alles perfekt machen, auch der Menschen muss nicht perfekt gemacht sein/werden. Wenn alles gut ist, ist das das Beste. ..weil dann kein großen Übel da ist und kein einziger Mensch unter anderen Menschen leidet.
In der Bibel steht - glaube ich -, dass Gott sein Werk „Mensch“ ansah und zu sich sagte, dass der Mensch gut ist. Gut. Also NUR gut!
Wenn man Gläubig ist + Gott zutraut, dass Gott nichts sinnloses macht/erschafft, dann hat das bestimmt einen Sinn, warum Gott den Mensch nur gut gemacht hat (und damit höchst zufrieden war).
Gott hat den Menschen nur an einem perfekten „Startpunkt“/Position gestellt.
Von Startpunkt: GUT aus, kann der Mensch frei/selbst das Bessere wählen oder dem Schlechteren ein Diener sein.

