08-09-2021, 10:49
(08-09-2021, 09:56)Helmuth schrieb: Missverständnisse werden zwischen Gläubigen und Ungläubigen immer am Programm stehen. Aufkärung ist dazu für mein Verständnis der falsche Weg, denn deswegen glaubt man noch lange nicht
wow - da hat sich aber einer in seinem feindbild eingegraben!
du provozierst also erst, "mißverstanden" zu werden, und weigerst dich dann auf nachfrage, das angebliche mißverständnis aufzuklären, weil der angeblich mißverstehende ja eh nicht glaubt und das möglicherweise auch gar nicht will...
sag mal, was willst du eigentlich in einem diskussionsforum - wenn nicht diskutieren? (und das heißt, argumente vorbringen, auf argumente eingehen, fragen beantworten)? du solltest dir vielleicht besser ein predigtforum suchen, welches dich als prediger anerkennt
Zitat:Konkrete Fragen bei echtem Interesse beantworte ich gerne
tust du eben leider nicht - denn ich habe sehr konkret gefragt. weil es mich interessiert
(sonst hätte ich ja auch einfach bei dem bild eurer sekte bleiben können, wie es sich mir bisher schon vermittelt hat)
Zitat:Nur ist die Antwort vielleicht nicht so wie man sie gemäß seiner anerzogenen Denkweise oder nach dem Muster von Forendiskussionen programmgemäß erwartet, sondern der nach meiner mir gegeben charismatischen Art.
also ist es tatsächlich so, daß charismatische christen den auftrag zur nächsten- bis feindesliebe so verstehen, daß sie anders oder nicht glaubenden mit dem nackten hintern voraus ins gesicht zu springen hätten
auch interessant, schön, daß wir das nun wissen und einordnen können
Zitat:Meine Antwort lautet dazu so (sie gilt nicht nur für dich, sondern allgemein): Wenn man erfahren will wie Gebet effizent funktioniert und was nicht effizient ist und was auch nur nutzloses Nachplappern religiöser Texte ist, der fange einfach an zu beten. D.h. jeder hat es selbst in der Hand
woher nimmst du die frechheit, einfach mal zu unterstellen, das sei nicht der fall gewesen? nur eben mit anderem ergebnis als von dir als einzig möglich postuliert?
Zitat:Wer also Gottes Eingreifen erleben möchte, der muss es mal wagen anzugehen
sei versichert, das ist der fall
Zitat:und darf nicht vorschell z.B. mit der Verschwörungskiste antanzen oder gar den mathematischen Gegenbeweis liefern wollen
weder habe ich eine verschwörungstheorie vorgebracht noch irgendeinen mathematischen gegenbeweis antreten wollen. ich habe lediglich höflich gefragt, ob es für deine im brustton einer tatsachenaussage daherkommende behauptung auch irgendeine statistische evidenz gibt
Zitat:Ich sagte schon, das gilt hier nicht
und warum? weil du das sagst, und zwar deswegen, weil du eben keinerlei evidenz plausibel machen kannst?
Zitat:Man sollte auch von anderen Bereichen bereits die Erfahrung mitbringen, dass Vorurteile generell nicht zu zu einem postiven Ergebnis führen werden
das reib dir doch mal besser unter die eigene nase - so, wie du hier angetreten bist
ich habe mich wirklich bemüht, eben keine vorurteile auszusprechen und erst mal anzuhören, was du denn zu sagen hast. als dank dafür schlägst du mir deine eigenen vorurteile gegenüber allen ins gesicht, die nicht zu deiner glaubensgemeinschaft gehören
es ist ja nicht so, daß nicht über charismatische gruppen genügend berichtet worden wäre (in qualitätsmedien, und damit meine ich z.b. die "taz" oder "le monde diplomatique" und nicht die "krone" oder die "bild") - du hättest die chance, diesen berichten etwas entgegenzusetzen, statt sie einfach als "vorurteil" zu denunzieren und so nicht zur kenntnis nehmen zu müssen
von den bizarren ritualen distanzierst du dich ja gleich mal schon ungefragt und vorbeugend (es gibt also wohl einen grund dafür). dem vorwurf, (gesellschafts)politisch reaktionär zu agitieren (stichworte: pfingstler-bolsonaro-trump), setzt du so dröhnendes wie vielsagendes schweigen entgegen (keine antwort ist ja bekanntlich auch eine), und die elitäre überheblichkeit deines glaubens rotzt du allen anderen anderen, ob nun gläubig oder nicht, gleich zu anfang entgegen
welche reaktion erwartest du da?
willst du dich als märtyrer stilisieren?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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