06-06-2021, 22:43
(06-06-2021, 22:01)Reklov schrieb: wie sollte ein Attribut, ob nun als Wesensmerkmal oder als Kennzeichen, sich bis zur Unkenntlichkeit verwässern?
eben nicht nur eines - sondern so viele, auch einander ggf. widersprechende (denn es sind ja "unendliche"), daß dabei außer heillosem durcheinander eben nichts konkretes herauskommt
Zitat:Wenn jemand z.B. "gerecht" ist, so gibt es für dieses Wesensmerkmal schon mal keine "Verwässerung". Ebenso, wenn er "ungerecht" ist. Ebenso verhält es sich bei "gütig" od. "grausam" / "stumm" od. "sprechend" / "sichtbar " od. "unsichtbar" / "tot" od. "lebendig" --- etc.
nun - z.b. der bibelgott ist durchaus immer beides...
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

