(02-02-2021, 09:27)Sinai schrieb:(02-02-2021, 06:14)Ulan schrieb: Die Formel "Jesus= Gott"
Irgendwelche Predigten mit Absolutheitsanspruch interessieren mich nicht.
Natürlich ist Jesus Gott - sofern man an das Evangelium glaubt
Im Evangelium von Johannes steht das eindeutig geschrieben:
"Dann sprach er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche dein Hand her und lege sie in meine Seite, und
sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!"
Johannes 20:27 f
Sinai, nicht nur nach dem Evangelium entspricht die geschichtliche Figur Jesus Gott, sondern auch gemäß der Thora, denn die kündigt ja Gottes Wort erscheinend in der Zukunft an. Alles was also Christus aus dem Mund sprudelt sind nicht die Aussagen eines Sohnes, sondern die des Vaters, denn er spricht ja nicht seine eigenen Worte, sondern die des Vaters, womit in dieser Schrift die nunmal aus Worten besteht, Christi Aussagen Gott entsprechen, siehe auch:
- Joh 1, 1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.
- Joh 1, 14: Und das Wort = Gott wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
- Joh 5, 43: Ich bin gekommen in meines Vaters Namen siehe auch Dtn 18, 18-19 i.v.m. Joh 17, 6, und ihr nehmt mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen.
- Joh 10, 25: Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir.
- Joh 6, 14: Da nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll, siehe auch Dtn 18, 18-19
- Joh 4, 10: Glaubst du nicht das ich im Vater bin und der Vater in mir, die Worte die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.
Hier nochmals: Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.
Wer könnte denn besser etwas über den Vater erzählen als der Vater selbst? Eingeboren heißt es deshalb, weil der unsichtbare Vater in sich selbst gebar um schöpfen zu können, analog hierzu die indischen Schriften.
Genau deshalb versteht Jesus geschichtlich auch nicht die Frage nach dem Vater in Joh 14, 5-9 weil er die sichtbare Form dessen ist, das Abbild des unsichtbaren Gottes, des Schöpfers Kol 1, 15-18.
Das uns der auch noch erklärt, dass er sich in uns und wir uns in ihm befinden Joh 14, 20, deckt sich mit sämtlichen Heiligen Schriften dieses Planeten die uns eigentlich erklären wollen, dass wir ein unteilbares Ganzes sind, nämlich Erscheinungsformen des lebendigen Gottes oder wie Ex 3, 14 zu sagen pflegt, derjenige welcher ist "ICH BIN" und derjenige welcher sein wird "ICH WERDE SEIN"
Sein Wort und seine Aufforderung an uns lautete nur: "Liebt euch untereinander"
Liebe Grüße
Urmilsch

