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Volkswirtschaftiche Dogmen auf dem Prüfstand
#8
Kreutzberg schrieb:Eine halbwegs diskussionsfähige Konzeption vorhandene Ansprüche zu senken, habe ich weder von Spitzenpolitikern des Bundes und erst recht nicht von Volkswirten je gesehen.

... was es ja doch wieder auf die psychologische Ebene bringt. Wie kann man Ansprüche senken? Das geht nur, indem man was besseres anbietet. Man kann eine äußerliche Kultur nur runterfahren, indem man eine innerliche entwickelt. Erst dann ist Verzicht möglich, weil er dann nicht mehr als solcher empfunden wird, weil eine andere Glücksquelle gefunden wurde.
Ich wills nicht überstrapazieren (aber eigentlich isses mir egal Icon_razz ), der große Meister sagt, dass doch die Menschen die Corona-Krise und die damit verbundene äußerlichen Einschränkungen dazu nutzen sollten, mit sich selbst ins Reine zu kommen - gestern hat ers auf die Spitze getrieben, 10-12 Stunden dasitzen mit geschlossenen Augen (man kann auch mit 1-2 Std. anfangen). Sich selbst genug sein. Weil sonst? Es ist nie gut, wenn man zur Arbeit muss nicht, wenn man zuhause bleiben muss nicht. Das Problem ist nunmal innerlich, und nicht äußerlich. Dasselbe gilt für einen wirtschaftlichen Wandel - unsere Abhängigkeit von Äußerlichem muss an Wichtigkeit verlieren.

Desweiteren sollte man noch nach dem Menschenbild fragen, das für wirtschaftliche Akteure zugrundegelegt wird. Nach A.Smith soll sich doch jeder Marktteilnehmer egoistisch verhalten, dann läuft die Sache! Da ist doch der Fehler schon eingebaut, wenn Egoismus zur positiven Norm erklärt wird, die den Marktmechanismus erst so richtig ölt.
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RE: Volkswirtschaftiche Dogmen auf dem Prüfstand - von eddyman - 31-03-2020, 12:25

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