(31-08-2019, 14:09)konform schrieb:(30-08-2019, 21:49)Sinai schrieb: - - -
In der Bibelforschung ist es nicht anders. Da gibt es bei manchen Bibelstellen unterschiedliche konkurrierende Übersetzungen, da hat ein Mensch ohne profunde Kenntnisse der antiken Sprache keine Möglichkeit sich zurecht zu finden
Wenn da jemand auf die Vertreter der historisch-kritischen Theologie hofft, kann er die Bibel gleich neben oder hinter Grimms Märchen abstellen.
Davon war doch gar nicht die Rede! Der Begriff der "historisch-kritischen" Theologie ist ja auch nur ein nichtssagendes Schlagwort. Da kann sich alles und nichts dahinter verstecken; was ist denn historisch-kritisch
Auch Jesus war historisch-kritisch. Jesus interessierte sich für die Historie (die alte Geschichte vom Sündenfall, von Abraham, Moses bis zu den Propheten) - und Jesus war bekanntlich kritisch. Und zwar sehr kritisch
Jesus lehnte die Vorschrift des Händewaschens der Pharisäer schlichtweg ab.
Und viele andere Beispiele
Man darf die Wertung "historisch-kritisch" nicht den Feinden der Bibel überlassen.
Da tut man ihnen zu viel der Ehre an
Ich weise darauf hin, daß es bei manchen Bibelstellen unterschiedliche Übersetzungsmöglichkeiten gibt
In jedem besseren bibelhebräischen Wörterbuch findet man dutzende Beispiele !
Gerne kann ich Beispiele nennen
Althebräisch ist immerhin Jahrtausende alt - und da sind eben mehrere Begriffe und auch leider Schlüsselbegriffe keineswegs kongruent mit heutigen deutschen, englischen, französischen ( . . . ) Wörtern
Das darf doch hoffentlich noch angemerkt werden

