03-03-2017, 15:01
(02-03-2017, 17:17)Geobacter schrieb: 1)
Um die ganze Tragik die in der Evolution steckt wirklich zu begreifen, muss man bereit sein, einen Gott als Schöpfer der ganzen verschiedenen Arten, welche die Erde besiedeln und besiedelt haben, zumindest mal annahmeweise grundsätzlich auszuschließen.
Die Evolution ist nicht einfach nur "Überleben des am besten Angepassten" so dass bis zum glücklichen Ende immer höher entwickelte Lebensformen übrigbleiben.
2)
(02-03-2017, 11:57)Haevelin schrieb: hinsichtlich der konkreten geschichtlichen Situation. Bspw. der Umgang mit Feuerwaffen, die Entwicklung von Buchhaltung, die Entwicklung von motorisierte Systemen, die Entwicklung von Telekommunikation usw. . Evolution wäre hier richtig gedacht, wenn sie nicht nur verschiedene Formen der Auslese betrachtete, sondern auch die Formen der Abstraktion verstünde, die eine urteilsmäßige Auffassung der jeweiligen aktuellen Situation ergibt.Die technische Evolution unserer Werkzeuge und die biologische Evolution haben nichts miteinander zu tun.
Wir werden fett, weil unserer Vorfahren nicht jeden Tag etwas zu essen hatten.
Für unsere Vorfahren war es überaus nützlich, dass der Stoffwechsel ihres Körpers "Reserven" in Form von Fettgewebe anlegen konnte. Für uns ist dieser, für damalige Verhältnisse sinnvolle Vorteil, eine gefährliche Sache.
(02-03-2017, 11:57)Haevelin schrieb: Eine solche Abstraktion ist bspw. die Rede von der exzentrischen Positionalität in der Anthropologie: Mit der Evolution dieser Fertigkeit verfügt der Mensch über eine unendliche Offenheit. Ist diese Einsicht der Evolutionstheorie mit den Einsichten der Religion kompatibel, oder gibt es auch hier eine Konkurrenzsituation? Wie müsste Religion dann gedacht werden?Eben nicht,Haevelin. Allergien, Stoffwechselerkrankung und alle nur erdenklichen Erbkrankeiten.. schon bei Neugeborenen.. sind auf dem Vormarsch. Fast schon jedes 3. Kind kommt damit auf die Welt.
Wir kommen nicht umhin, früher oder später in die "Schöpfung" einzugreifen.
Kein Glaube und kein Gott wird uns retten,, wenn wir uns nicht darauf einlassen, dass Schöpfung und Evolution überhaupt nicht miteinander kompatibel sind.
Sonst hätte uns Gott sicher schon in der Bibel einen Tipp gegeben, dass sich dank Evolution Mikroben und Parasiten gegen Antibiotika und Seife immunisieren können.
1)
Gott muß man da nicht weglassen, Gott ist Teil der Evolution.
Die Evolution will einfach nur das Überleben des Lebens.
Die Evo versucht das Leben nur ständig bestmöglichst zu gestallten, mit höher und niedriger hat sie m.E. nichts im Sinn.
2)
Warum sagst du dass die Werkzeite nicht mit der Evolution zu tun aben?
Allergien usw, sind ebenso der Umweltverschmutzung durch den Menschen zuzuordnen, die wiederum von der Entwicklung der motorisierten Systemen zuzusprechen sind.
Was Haevelin sagt stimmt.
Wir werden fett, weil es mit Hilfe der Technik alles jederzeit gibt!
Die Evolution kommt nicht hinerher!
Die Technik schreitet zu schnell fort, sodass die Evolution nicht hinterherkommen kann!
Die Sache ist weiter sinnvoll, der Mensch benutzt sein Wissen nur gefährlich.
Die Natur kann nix dazu!
Der Mensch hat bereits in die Schöpfung eingegriffen, das was heute zu sehen ist, ist nur das Ergebnis.
Auf Eingiffe folgen logisch noch mehr Eingriffe.
Warum sollte uns Gott dafür noch retten?
Die Heuschreckenplage = Insektenplage, das gibt es, die Bibel hat also recht. In Italien sind wegen irgendwelche Insekten die Oliven kaputt.
Wenn Gott einen Tipp in der Bibel stehen hat, dann muß der wohl verschlüsselt sein, denn von Physik und Chemie hatten die Schreiber ja keine Ahnung.
Oh...wirkt Seife wie Antibiotika?....dann ist das ja blöd wenn ich zu oft Seife verwende? Schade ich liebe Seife.

