19-02-2017, 10:37
(18-02-2017, 18:30)Richard_K schrieb:
1)
Ist das Töten von Menschen grundsätzlich böse?
2)
Im Alten Testament stehen dutzende von Gottesbefehlenen zur Tötung von Menschen wegen Unglauben, Sex, Ungehorsam, Reisigsammeln am Sabbath, ....
3)
Ist das Befolgen solcher Befehle nun böse?
Oder sind die Befehle böse?
1)
Sterbehilfe ist m.E. erlaubt.
2)
Diese Befehle sind von Menschen gemacht.
Der Mensch hat sich den angeblichen Wunsch oder die Befehle eines Gottes, für seine eigenen Zwecke uminterpretiert, und mißbraucht somit Gott.
3)
Kommt darauf an warum, wofür, was, wer getötet wird.
Befehle haben ihre "Quallität", damit meine ich dass sie getragen werden von einem Sinn/Zweck, welcher nur 3 große Hauptaufteilungen haben kann.
"Alle-Viele-Einer"
Einen Menschen leiden zu lassen, der am Sterben ist, und eine Sterbehilfe wünscht darf m.E. "getötet" werden und ist gut.
Viele Menschen zu töten, nur weil es dem Denken vieler Menschen nach geschehen soll, ist böse.
Für Alle Menschen, also die ganze Menschheit, zu Schützen und für ihr Überleben und Wohlergehen zu sorgen, zählt als oberster Grund.
Dazu werden Tiere geschlachtet, getötet, das ist gut wenn dabei keine Verschwendung geschieht und kein Tierleid entsteht.
Wenn es um einen Verbrecher geht, stehen dem Menschen andere Mittel zur Verfügung als das Töten.
Sich gegen Terroristen zu wehren bedingt leider den Schußwaffengebrauch der Polizei, und schützt die Guten Menschen vor den bösen Menschen die sonst Schmerz und Leid verursachen. Das Töten ist "gut" ich würde hier jedoch den Begriff "neutral" verwenden, da das Töten leider sein muß. Die Polizisten brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben.
Tötungen durch Kriege sind zu vermeiden, weil sie oft nur aus einem Gruppendenken heraus geschehen, doch sie können leider auch als Notwehr gegen Kriegstreiber geschehen.
Durch Kriege zu töten ist sowohl als auch.
Der Grund ist das Oberste Gebot.
Jeder Mensch ist Gott und sein Wort ist das obereste Gebot. (Sterbehilfe)
Da jeder Mensch auch die Seite "Luzifer" in sich hat, müssen andere "Götter" mitdenken, wenn einer einen Tötungsbefehl gibt. (Kriege)
In aller Tötungsentscheidungen muß das Allgemeinwohl der Menschheit oder der Sterbewunsch eines einzelnen liegen.
Nie darf eine Gruppe über eine andere Gruppe urteilen.
Es darf nicht sein, dass der Mensch seine eigenen egoistischen willkürlichen Wertvorstellungen und Unterscheidungen zwischen lebenswert und nicht lebenswert hineinlegt.
Also es muß "für Alle" notwendig sein oder für den Einen der dies wünscht.
Wenn nur viele dies für gut meinen, dann reicht das nicht aus, weil viele nicht alle sind!
Hitler und seine Hintermänner hatten kein Recht Tötungen anzuordnen.
Das ist meine Meinung die ich mit meiner Schreibweise so gut es mir möglich ist ausgedrückt habe.
LG

