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spirituelles Leben // Grundfragen des Lebens
#7
Hallo 'Eddyman',
schauen wir mal auf die von dir monierte "Relativität".

(29-01-2017, 15:18)eddyman schrieb: ... ich verstehe nicht, wie man das Absolute (das ja jeder Religion zugrundeliegt  Tard ) so grundsätzlich als Fiktion beiseite schieben kann. Werd ich auch nie verstehen...
Der "Relativität" liegt die einfache Beobachtung/Erfahrung zugrunde, dass wir Menschen in einer relativ kleinen Welt leben, quasi auf einem Staubkorn in einem unüberschaubar weiten Raum. Es gibt darin Vorgänge, die wir nie werden erfahren können. Es ist einfach so, dass das, was wir denken und erleben sich nur auf dieses Staubkorn und seine ziemlich kleine Umgebung (sagen wir bis zu den nächstgelegenen Fixsternen) beziehen kann. Zu allem, was weiter weg ist, reicht unser Lebensalter nicht.
Tatsache!

(29-01-2017, 15:18)eddyman schrieb: Zumal wir in unserer eigenen Sichtweise "absolute" Elemente wie zB die Kontinuität gar nicht ausradieren können.
Das will doch auch keiner! Gleichwohl kann man darüber nachdenken, warum wir uns und die Dinge/Vorgänge um uns herum "kontinuierlich" wahrnehmen. Mit Relativität hat die Kontinuität nichts zu tun. Sie ist eine (biologisch sinnvolle Funktion unseres Gehirns).
Ob Religionen sich auf etwas Absolutes beziehen, ist kein Argument gegen Relativität. Denn die Religionen sind das Ergebnis eines Zusammenlebens hier auf diesem Staubkorn und bezieht sich (relativ!!!) auf dieses und sonst auf gar nichts. Außergewöhnliche Menschen sind kein Argument gegen diese Relativität. Bei näherem Hinsehen waren diese Menschen auch nur Menschen - entgegen allen anders lautenden Mythen, die sich um ihr Wirken später (relativ!) gerankt haben.

(29-01-2017, 15:18)eddyman schrieb: ... es könnte sein, dass unser ureigenstes Wesen eben "geistlich ist und nicht fleischlich", und wir uns aus diesem vagen Wissen Kirchen in unsere Ortsmitten bauen.
Mag sein, und was beweist das?

(29-01-2017, 15:18)eddyman schrieb: Es könnte sein, dass alle Menschen Angst haben zu sterben und sich an das Leben klammern, weil unsere wahre Natur SEIN ist, und uns daher ein Nicht-Sein nicht entspricht (und es sich auf der Ebene mit starker Körperidentifikation als Todesangst äußert).
Der Gedanke wurde schon öfter geäußert, spricht aber nicht gegen Relativität.

Ja, der Mensch kann so beschaffen sein, wie du in den Schluss-Sätzen schreibst. Aber selbst das spricht nicht dafür, dass es "da draußen" oder "über uns" eine steuernde, absolute Macht gibt. Denn im Zweifel ist die gerade Lichtjahrmilliarden weit weg bei anderen Kulturen. Also müssen wir schon selbst Hand anlegen, wenn wir den Erfolg noch zu unseren Lebzeiten erleben wollen. Also bleibt es dabei, dass um uns herum alles relativ ist, gleichgültig, welchen Vorstellungen wir nachgehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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RE: spirituelles Leben // Grundfragen des Lebens - von Ekkard - 29-01-2017, 19:26

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