14-11-2015, 09:16
(14-11-2015, 01:43)Erich schrieb:Du setzt Wirtschaftsflüchtlinge die in die Verursacherländer, den ehemaligen Kolonialmächten, einwandern mit den Kriegsflüchtlingen gleich?(13-11-2015, 23:17)Smiler schrieb: Hm, ja und morgen hat es dann Gott satt und kommt mit Feuer und Schwefel oder der Himmel stürzt ein, Aliens landen oder...
Spekulatius Zeit ist zwar langsam aber man kann es übertreiben. Wir hier BRD nicht GB und ganz genau wieder der gleiche Unfug mit irgendwelchen Horrorszenarien bar jeglicher sachlichen Grundlage. Ja vielleicht kommt dann Steinigung und Prügelstrafe und weis der Henker.
Wenn es dich beruhigt die Wahrscheinlichkeit für einen dritten Weltkrieg liegt realistisch wesentlich näher als deine Albträume.
Albträume plagen mich ja nun nicht gerade und sogar ich weiß, dass wir hier in D und nicht in GB leben, aber die EU der Nationalstaaten wird sich hoffentlich irgendwann in eine Art USE wandeln. Jedenfalls würde ich das begrüßen. Aber ganz unabhängig davon, ist festzustellen, dass D gerade dabei ist, die Probleme, die einstige Kolonialmächte mit den Nachkommen der aus ihren Kolonien Zugewanderten haben, zu importieren. Und das ist schon ein wenig realer als ein 3. WK oder gar die Anwesenheit von Aliens.
Ich bestreite einfach mal das die Motivation dieser Gruppen identisch ist und damit die Erwartungserhaltung.
Ein vereinigtes Europa, nun Angst vor Fremden, dem Unbekannten ist sicherlich nicht hilfreich. Was die neue Rechte im Moment betreibt ist ja nur ihr gegenwärtiges Lockspiel.
Auch sollte man die Zahlen doch mal dann auf europäischer Ebene betrachten, dann sind 1 oder 2 oder selbst 3 Millionen Flüchtlinge ein Witz wenn es denn auf europäischer Ebene funktionieren würde. Es wird nie mehr eine Festung Europa geben können in einer globalisierten Welt .
Daran können auch die Anschläge von gestern in Paris nichts ändern.

