21-06-2015, 23:54
(21-06-2015, 23:45)Berliner schrieb: Die Frage ist aber nicht so sehr das Wollen sondern der Weg, wie sie es erreichen wollen. Und dann sind da auch jene, die aus reinem Selbsterhaltungstrieb jeden Gemeischaftssinn über Bord werfen und jegliche Empathie verlieren. Traurige Beispiele waren jene jungen Leute, die ihre Jugend auf den Schlachtfeldern der Weltkriege verloren haben und nicht mehr in ein ziviles Leben zurückfanden. Sie hatten ihren Glauben und ihre Moral in den Schützengräben verloren.Sicher gingen auch die Kirchen mit viel Empathie daran das VColk zu schützen.
Bsp. WK1
"Ja – und die Pastoren und leitenden Geistlichen haben sie sogar dazu ermuntert.
"Nun danket alle Gott" sangen Tausende Menschen am Tag der Mobilmachung vor dem Berliner Schloss.
Der Oberhofprediger Ernst Dryander befeuerte im Dom die Massen: "Wir ziehen in den Kampf für unsere Kultur – gegen die Unkultur!
Für die deutsche Gesittung – gegen die Barbarei!
Für die freie, an Gott gebundene Persönlichkeit – wider die Instinkte der ungeordneten Massen.
Und Gott wird mit unseren gerechten Waffen sein!"
Im "religiösen Kriegsfuror" erlosch "jedes Verständnis für Jesus, für Demut, Feindesliebe", bedauerte ein Zeitgenosse."
*https://www.ekd.de/themen/material/erster_weltkrieg/fakten_kirchen.html
Geht eben nichts über Prinzipien, quer durch, auch Mormonen waren da linientreu im Wk2 zB.
