11-09-2014, 23:22
(11-09-2014, 22:45)Ekkard schrieb: Ihr Wörtlich-Nehmer vom "anderen Ufer"!
Die Glaubensgeschichten wurden nicht tradiert, um banaler Fragen des Alltäglichen willen. Sie haben eine Bedeutung meist in Anklang an "die Schrift" (uns als Altes Testament bekannt).
Die "Wörtlichnehmer" der Schrift waren lange Zeit massgebend,
bis man erkannte das das nicht mehr tragbar war und die Interpretation, das muss man so und so sehen, anfing.
Im Beispiel mit dem Esel, wo die Besitzer nachfragten was das soll den Esel wegzunehmen
ist eine schlichte Antwort " der Herr braucht ihn" kein Sponsoring, es muss schon ein
Druckmittel dagewesen sein, das Tier einfach mitzunehmen zu können.
So ein Esel, wie ich das aus armen Ländern kenne ist keineswegs banal, sondern existenziell
und wenn es nur um kilometerlanges Wasserholen für Alte geht und als Last-/Reit-/Landwirtschaftshelfer.
Das ist Requiration, braucht man sich garnicht rausreden.
Davon ab sind Glaubensgeschichten über Jesus oft reichlich banal bis unglaubwürdig, aus heutiger Sicht jedenfalls,
man kann sich natürlich jede Menge reindenken, das klappt aber auch mit den meisten anderen Weisheiten
anderer Leute.
Schon die Glaubwürdikeit der Bibel unter Berücksichtigung der Entstehung ist fragwürdig.
