31-01-2014, 01:21
Harpya, du sollst religiöse Mythen (Urgeschichten) nicht "verballhornen"! Das kommt nicht gut an und zeugt nicht von allzu viel Nachdenken.
@Wilhelm,
Ja, das ist schwer zu erklären, wenn man die Auslegungstraditionen nicht kennt und einem niemand hilft. (Ich kenne die Interpretationen auch nur in Bruchstücken.)
Adam, Eva, Kain und Abel sind Figuren, an denen menschliche Probleme in symbolischer Erzählweise erörtert werden. Schon die Namen enthalten Bedeutungen; steht weiter vorne im Thread. Diese Urgeschichte beschreibt den Brudermord und seine theologische Verarbeitung. Es gab natürlich nicht nur diese Figuren, sondern einfach Menschen, viele sogar, so dass ganze Städte bestanden. Abel ist der Prototyp des "Jägers und Sammlers" und Kain der des Sesshaften, des Städtegründers. Und vielleicht steckt dahinter, dass Kain (die Ackerbauer, die Sesshaften) die vormaligen Nomaden (Abel) "verdrängten". Zugleich ist die Geschichte aber auch eine Lehre, wie man eben nicht denken soll. Auf Kains Seite, sich nicht der Wut und dem Neid hin zu geben, auf Seiten der Anderen, die Rache oder Strafe in das Ermessen Gottes zu stellen.
@Wilhelm,
Ja, das ist schwer zu erklären, wenn man die Auslegungstraditionen nicht kennt und einem niemand hilft. (Ich kenne die Interpretationen auch nur in Bruchstücken.)
Adam, Eva, Kain und Abel sind Figuren, an denen menschliche Probleme in symbolischer Erzählweise erörtert werden. Schon die Namen enthalten Bedeutungen; steht weiter vorne im Thread. Diese Urgeschichte beschreibt den Brudermord und seine theologische Verarbeitung. Es gab natürlich nicht nur diese Figuren, sondern einfach Menschen, viele sogar, so dass ganze Städte bestanden. Abel ist der Prototyp des "Jägers und Sammlers" und Kain der des Sesshaften, des Städtegründers. Und vielleicht steckt dahinter, dass Kain (die Ackerbauer, die Sesshaften) die vormaligen Nomaden (Abel) "verdrängten". Zugleich ist die Geschichte aber auch eine Lehre, wie man eben nicht denken soll. Auf Kains Seite, sich nicht der Wut und dem Neid hin zu geben, auf Seiten der Anderen, die Rache oder Strafe in das Ermessen Gottes zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

