23-01-2014, 11:50
Zitat:der tod ist die voraussetzung für leben
Ja, aber erst seit dem Austritt aus dem paradisischen Garten Eden. Lt. Schriften "erkannten" sie sich, ihre Nacktheit und somit kam die Scham und die Sünde.
Verschiedene Auslegungen bezeichnen "Sünde" auch als Fall, daß der Mensch überhaupt auf die Erde kam.
Lyrisch könnte man so sagen: der Mensch steckt in einer "Blase", in der es ihm gut erging, dann steckte er den "Kopf" heraus, kam in die erdige Welt und mußte sich mit der Hände Arbeit ein schweres Los erschaffen - sein täglich Brot - und erst, wenn er starb, ging es wieder in diese "Blase" zurück. Bezeichneten wir den Garten Eden auch als das Paradies, dann sind die Wunschvorstellungen schon seit Jahren im Menschen angelegt - und ob man dann unbedingt vor Allah oder vor Gott steht, das weiß keiner, denn es gibt auch Schriften,die wiederum besagen, daß vor Gottes reines Angesicht keiner kommen kann, der noch irgendwelche "Erdkrümel" am "Leib" trägt, sondern er muß erst so rein sein wie Gott, ehe er an Gottes Tisch mit seinen Dienern Platz nehmen darf.
Da hilft kein noch so "reines" Leben - da helfen nur noch andere Varianten nach.
Eben Schriften über Schriften - der Mensch hat ja sonst nichts zu tun.
Das Thema "Kain und Abel" beschäftigt noch heute die Leute, aber in den Hl. Schriften ist eben viel Symbolik - übersetzt in jede Zeit, die es gibt, solange es Menschen gibt.
***spiegel.de/spiegel/print/d-45548122.html
`die symbolik kain abel`
Hinweis auf: Gabrielle Oberhänsli-Widmer
Das Böse an Kains Tür
Die Erzählung von Kain und Abel in der jüdischen Literatur
