01-09-2013, 10:03
(01-09-2013, 09:35)Koon schrieb: das er der letzte Prophet sei hat mehr damit zutun, dass der Gott sein Auftreten, und die damit verbundenen Lehren... die bei Adam folglich Noah anfingen fortsetzend mit Abraham immer mehr Gesetze beinhalteten endgültig beendet... und symbolisch als Endzeit Verkündung zum Ausdruck bring....
im Grunde genommen verkündet Mohammed was zuvor im Thora war...
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Koran und Mohammed stellen sich nicht als Konkurrenten anderer dar,…
Es geht hier nicht um den Koran, Mohammed und was der richtige Glauben sei! Das Thema ist ein religionsgeschichtliches und heißt: "Die Geschichte Gottes".
Die Geschichte Gottes ist die Geschichte der ehemals lokal bedeutsamen Stammesgottheit Jahwe, die in der jüdischen Geschichte von der Königszeit bis zum Exil in Konkurrenz zu anderen Gottheiten stand und während des Exils zur alleinigen Gottheit der Juden aufgestiegen war.
Das Christentum hat auf diese Gottheit zurückgegriffen und sie mit neuen Qualitäten ausgestattet. Dem wurde anfangs erheblicher Widerstand von einigen bedeutsamer theologischen Schulen entgegengebracht. Hätte sich beispielsweise die Gottesvorstellung Markions durchgesetzt, wäre die Karriere des Gottes Abrahams zu Ende gewesen.
Eine neuerliche Modifikation des Gottesbildes wurde von Mohammed vorgenommen, indem er den etwas verwässerten christlichen Monotheismus wieder der strengen jüdischen Auffassung annäherte, ohne die altarabische Götter- und Dämonenwelt, die nunmehr als Dschinne ein eher kümmerliches Dasein fristet, gänzlich außen vor zu lassen.
Sowohl im Christentum als auch im Islam erfuhr der Teufel (Iblis, Satan, etc.) eine erhebliche Aufwertung und fungiert nunmehr quasi als böse Untergottheit (als Versucher des Menschen) innerhalb der von Gott (Allah) gesteckten Grenzen.
MfG B.

