Dass exilische und nachexilische Redaktoren die Göttin Aschera gründlich degradiert hatten, ist nicht von der Hand zu weisen.
In vorexilischer Zeit hingegen war Aschera als Mitglied des göttlichen Hofstaates (und Ehefrau Jahwes) hochangesehen.
Mit der Pluralform Ascheren (zB 2Chr 19,3) wird im AT nicht die Göttin selbst benannt. Mit Ascheren wurden beschnittene Bäume bezeichnet, die als Kultobjekte dienten und mit Altar und Masseben zum Grundinventar einer Kultstätte (eines Höhlenheiligtums) gehörten.
In vorexilischer Zeit hingegen war Aschera als Mitglied des göttlichen Hofstaates (und Ehefrau Jahwes) hochangesehen.
Mit der Pluralform Ascheren (zB 2Chr 19,3) wird im AT nicht die Göttin selbst benannt. Mit Ascheren wurden beschnittene Bäume bezeichnet, die als Kultobjekte dienten und mit Altar und Masseben zum Grundinventar einer Kultstätte (eines Höhlenheiligtums) gehörten.
MfG B.

