21-03-2013, 23:53
Friede ist eine sehr dynamische Angelegenheit, die viel mit Interessen und Interessenausgleich zu tun hat. "Diktatur" ist ja nichts anderes als der Ausdruck dafür, dass Interessenausgleich politisch nicht gewollt ist.
Und Interessenausgleich ist nur möglich, wenn der Habende seine Habe mit dem Habenichts teilt - eine uralte Weisheit. Was wir heute erleben, hat neben typisch menschlichem Ressourcen-Egoismus damit zu tun, dass es ein Übermaß an Menschen gibt - weltweit.
Der Ressourcen-Egoismus ist ein sich selbst-verstärkender Prozess; denn derjenige, der viel hat, kann sich auch immer mehr Hilfsmittel schaffen. Und Teilen ist nicht die Stärke dieses Geschäftsmodells.
Ich denke schon, dass Friede möglich ist, aber erst dann, wenn es denen schlechter geht, denen es heute gut geht. Oder anders ausgedrückt: Es muss ein sich selbst regelnder Wirtschaftsmechanismus her, der diejenigen in irgend einer Weise "ärmer" macht (sie Macht kostet), als sie durch "Tüchtigkeit" dazu gewinnen. ME geht das nicht über den Kopf, sondern über das Fühlen (vermutlich von fühlbaren Nachteilen). Das ist wohl auch das Faszinierende an Revolutionen: Weg mit den Gewinnern! Loser an die Macht! (Und so sieht die Welt hinterher auch aus - bisher immer.)
Dabei können Dirigismus und sozialistische Diktatur keine "gerechten Verhältnisse herstellen", wie die Geschichte gezeigt hat. Ich frage mich, ob man "unser System" sich einfach totlaufen lassen sollte, bis man beginnt, die Mülldeponien wieder aufzuarbeiten - auch die "Mülldeponien" im übertragenen Sinne d. h. die grundsätzlich falschen Einstellungen zum "immer mehr", "immer schneller", "immer weiter" und "das steht mir zu".
Ein Pessimist würde resigniert die Achseln zucken und denken: Ohne hinreichend viele Tote geht nichts in dieser Welt.
Im Übrigen: Mit "christlich", "muslimisch", "buddhistisch", "hinduistisch", "naturreligiös" oder atheistisch hat das alles nichts zu tun. Die darin verborgenen Ideologien dienen lediglich dem Zweck, im Sinne der jeweiligen Interessenlage Anhänger zu moblilisieren - und ins Feld zu führen.
Und Interessenausgleich ist nur möglich, wenn der Habende seine Habe mit dem Habenichts teilt - eine uralte Weisheit. Was wir heute erleben, hat neben typisch menschlichem Ressourcen-Egoismus damit zu tun, dass es ein Übermaß an Menschen gibt - weltweit.
Der Ressourcen-Egoismus ist ein sich selbst-verstärkender Prozess; denn derjenige, der viel hat, kann sich auch immer mehr Hilfsmittel schaffen. Und Teilen ist nicht die Stärke dieses Geschäftsmodells.
Ich denke schon, dass Friede möglich ist, aber erst dann, wenn es denen schlechter geht, denen es heute gut geht. Oder anders ausgedrückt: Es muss ein sich selbst regelnder Wirtschaftsmechanismus her, der diejenigen in irgend einer Weise "ärmer" macht (sie Macht kostet), als sie durch "Tüchtigkeit" dazu gewinnen. ME geht das nicht über den Kopf, sondern über das Fühlen (vermutlich von fühlbaren Nachteilen). Das ist wohl auch das Faszinierende an Revolutionen: Weg mit den Gewinnern! Loser an die Macht! (Und so sieht die Welt hinterher auch aus - bisher immer.)
Dabei können Dirigismus und sozialistische Diktatur keine "gerechten Verhältnisse herstellen", wie die Geschichte gezeigt hat. Ich frage mich, ob man "unser System" sich einfach totlaufen lassen sollte, bis man beginnt, die Mülldeponien wieder aufzuarbeiten - auch die "Mülldeponien" im übertragenen Sinne d. h. die grundsätzlich falschen Einstellungen zum "immer mehr", "immer schneller", "immer weiter" und "das steht mir zu".
Ein Pessimist würde resigniert die Achseln zucken und denken: Ohne hinreichend viele Tote geht nichts in dieser Welt.
Im Übrigen: Mit "christlich", "muslimisch", "buddhistisch", "hinduistisch", "naturreligiös" oder atheistisch hat das alles nichts zu tun. Die darin verborgenen Ideologien dienen lediglich dem Zweck, im Sinne der jeweiligen Interessenlage Anhänger zu moblilisieren - und ins Feld zu führen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard


