18-01-2013, 00:46
(17-01-2013, 23:42)petronius schrieb: wir reden doch von dem, welches das umbringen von kindern fordert, nicht verbietetIst das wirklich die Forderung, eine Konvention im Sinne unserer Philosophie, die Eindeutigkeit fordert und gegen Menschen, insbesondere Kinder, gnadenlos durchsetzt? Aus (m)einer sehr persönlichen Sicht, glaube ich nicht an solche "Höllen"-Konstruktionen, sondern an einen Erziehungsgedanken.
Es ist richtig, dass der Wortlaut nach heutigem Verständnis der deutschen Übertragung in der heutiger Weltsicht grausam ist.
Offensichtlich ist diese Sicht unjüdisch und kann komplett anders verstanden werden, wie einige es ja auch schon dargestellt haben.
Wir sehen also: Es gibt zahlreiche Interpretationsweisen, Gesprächs- und Streitanlässe, die in solchen Texten anklingen. Und hinter allem steht auch die Frage, was ich tun kann, zur Ehre des Ewigen.
@Bion: Es ist richtig, unsere hiesigen Theologen können nicht wissen, ob solche Strafen im Altertum angewendet wurden. Aber ich gehe mal davon aus, dass ihre Aussage zutrifft, dass derartige Strafen nur in ungewöhnlichen Situation und damit selten verhängt worden sind. Wenn ein Volk mit solchen Gesetzen gelernt hat zu l e b e n und nicht daran zugrunde zu gehen, dann werden wir dem ja wohl ein Bisschen wenigstens entgegen gehen können?
Die hier geäußerte Kritik richtet sich in der Tat mehr gegen die wörtlich-Nehmer in den christlichen Reihen!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

