(17-01-2013, 20:27)Jakow schrieb: Nur eine Frage habe ich dann noch: Welche jüdische Sohn hätte mich dann noch zeugen können?
das beweist höchstens die schwachsinigkeit eines solchen gesetzes und ist nicht unser problem, sondern das des autoren. dem ich mal zugutehalten will, daß er wohl der meinung war, es gäbe kinder, die nie widerspenstig seien (hier muß ich sogar interpretieren bzw. spekulieren, weil dazu ja nichts im text steht)
(17-01-2013, 20:59)Jakow schrieb: Hier stehen Bedingungen und wenn diese erfüllt sind, dann muss das folgende getan werden
die bedingungen sind aber nicht klar ausformuliert, es liegt also im ermessen des anklägers, als "widerspenstig" anzusehen, was ihm beliebt. und öffnet damit selbstverständlich einer unmenschlichen bestrafung tür und tor
(17-01-2013, 20:59)Jakow schrieb: In diesem Fall würdest du etwas hinzufügen, was dort nicht steht
das tust du, wenn du meinst, die bedingungen wären klar
(17-01-2013, 20:59)Jakow schrieb: Nach meiner Auslegung besteht diese Möglichkeit so nicht
das hast du keineswegs begründet. höchstens, daß es nicht in allen fällen so gehandhabt wurde
(17-01-2013, 20:59)Jakow schrieb: Wie gesagt, in der Hessischen Verfassung steht auch die Todesstrafe. Auch dieses könnte man Missverstehen und als Legitimation verstehen
nein
weil bundesrecht landesrecht bricht - glasklar und eindeutig
(17-01-2013, 20:59)Jakow schrieb: Wie dem auch sei, Texte kann man missverstehen. Immer. Dieses ist aber doch nie ein Argument gegen den Text selber, sondern immer gegen den Missverstehenden
aber warum sind ausgerechnet und immer nur die anderen die "Missverstehenden"?
(17-01-2013, 20:59)Jakow schrieb: Hier kann alleine zählen, wie die Gläubigen selbst diesen Text verstehen und wie sie danach handeln. Dieses ist zu kritisieren und wenn sie den Texte gleichermassen verstehen, dann und nur dann, kann man dieses auch am Text festmachen. Nur genau dieses ist hier ja gerade nicht gegeben
das kannst du doch gar nicht wissen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

