15-01-2013, 15:27
(Ich finde speziell im Israel-Palästin.-Konflikt kommt noch erschwerend hinzu, dass sich die Lage dermaßen entwickelt hat, dass selbst wenn beide Seiten in reiner Friedensabsicht Gespräche aufnehmen würden, es noch weitere Seiten gibt, die Interesse an der Beibehaltung dieses Konfliktzustands haben. Sei es als Wahlkampfmittel, sei es als finanzielles Interesse usw.
Klingt nach Verschwörung, ich weiß, aber bei Krisen und Kriegen gibts immer welche, die daraus profitieren.)
Zurück zum Thema:
Das wäre natürlich wünschenswert. Gewalt sollte immer nur das letzte Mittel bleiben.
Allerdings ist die Frage, wie sehe ein hilfreiches Krisenmanagement denn konkret aus?
Es zeigt sich ja schon anhand der Vorfälle in Syrien wie ohnmächtig der Rest der Welt bleibt und die Vereinten Nationen nichts unternehmen lassen können, weil die Internationale Gemeinschaft uneinig ist.
Wie auch schon in meinem Beispiel vorher erwähnt, nützt die beste Krisenmanagementstrategie nichts, wenn es darum geht, das vermeintliche Leben eines Opfers zu retten, wenn man den Täter bereits gefasst hat, dieser aber das Versteck des Opfers geheim hält. Hier würde man mit Folter die Grenzen der Rechtsstaatlichkeit schnell erreichen. Bleibt nur, einen Deal mit dem Täter einzugehen, damit man wenigstens die Leiche bestatten kann.
Klingt nach Verschwörung, ich weiß, aber bei Krisen und Kriegen gibts immer welche, die daraus profitieren.)
Zurück zum Thema:
Zitat:Wenn aber das Ideal einer strikten Einhaltung der Grenzen des Rechtsstaates in Krisenfällen Menschen überfordert, wäre es da nicht besser, mehr über hilfreiches Krisenmanagement als über die, - doch theoretisch weitgehend geklärten - Grenzen der Rechtsstaatlichkeit zu diskutieren?
Das wäre natürlich wünschenswert. Gewalt sollte immer nur das letzte Mittel bleiben.
Allerdings ist die Frage, wie sehe ein hilfreiches Krisenmanagement denn konkret aus?
Es zeigt sich ja schon anhand der Vorfälle in Syrien wie ohnmächtig der Rest der Welt bleibt und die Vereinten Nationen nichts unternehmen lassen können, weil die Internationale Gemeinschaft uneinig ist.
Wie auch schon in meinem Beispiel vorher erwähnt, nützt die beste Krisenmanagementstrategie nichts, wenn es darum geht, das vermeintliche Leben eines Opfers zu retten, wenn man den Täter bereits gefasst hat, dieser aber das Versteck des Opfers geheim hält. Hier würde man mit Folter die Grenzen der Rechtsstaatlichkeit schnell erreichen. Bleibt nur, einen Deal mit dem Täter einzugehen, damit man wenigstens die Leiche bestatten kann.
with great power comes great responsibility
Entscheidungen machen uns zu denen, die wir sind. Und wir haben immer die Wahl, das Richtige zu tun.
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