25-08-2012, 22:29
(25-08-2012, 16:03)deja-vu schrieb: Meiner Überzeugung (nach), man darf es getrost auch Glauben nennen, ist es nicht möglich, ohne "G#tt" zu existieren.Nur ist dieser "G#tt" dann ein Ausfluss menschlichen Daseins im Weltzusammenhang, die Summe all dessen, was dem globalen Gemeinwohl dient.
(25-08-2012, 16:03)deja-vu schrieb: Genauso wenig wirst du ein Dreieck auf ebener Fläche mit einem anderen Innenwinkel als 180° finden, da kann das Dreieck dran glauben oder nicht. (Das als zwar dürftiger Vergleich, aber ein anderer fällt mir auf die schnelle nicht ein)Das Beispiel ist vielleicht besser, als gedacht und in der nachfolgenden Diskussion heraus kommt. Lässt man (in der Geometrie) ein anderes Parallelen-Axiom zu (bei anderen Axiomen gilt cum granu salis dasselbe), so kommt man zu einer anderen Geometrie – im Falle des Schöpfers: zu einem anderen Universum. Beobachter gibt es aber nur unter ganz bestimmten Parametersätzen. Folglich ist es kein Zufall, dass wir als Beobachtersystem ausgerechnet in einer Welt leben, „in der die Winkelsumme 180° beträgt“, sprich, in dem die Voraussetzungen für Leben gegeben sind
Ich hoffe, damit ist auch die Frage von Paradox, wie man zu der Erkenntnis (vieler Universen) kommt, hinreichend beantwortet: Man braucht nur die starre Voraussetzung fallen zu lassen, dass unser Universum das Einzige ist. Die Annahme, unsere Welt sei die Einzige, ist rein willkürlich und nur historisch zu verstehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

