11-08-2012, 16:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-08-2012, 16:29 von schmalhans.)
(11-08-2012, 15:37)petronius schrieb: du hältst den nationalsozialismus für eine "ideologie der gleichheit"?
das kommt wohl dabei raus, wenn man nur auf namen schielt, und eben nicht auf das, was dabei rauskommt...
(11-08-2012, 10:33)schmalhans schrieb: Das ist meines Erachtens das entscheidende
das behauptete "ziel" ist selbstverständlich nicht das entscheidende
Nein, ich halte den Nationalsozialismus nicht für eine Ideologie der Gleichheit, genauso wenig wie den Kommunismus - sie sind es in ihrem Selbstverständnis und in dem ihrer Führung (und sehr wahrscheinlich auch im Verständnis derer die folgen). Selbstverständlich ist immer die Frage: Gleichheit für wen? Wer ist gleicher? Auf wessen Rücken?
Ich schiele auch keineswegs auf Namen - kannst du mir zeigen, wo ich das getan hätte?
Das Ziel ist sehr wohl das entscheidend, denn es legt fest, was hinten rauskommen soll. Oder - um es mit Wikipedia zu erklären - "Ein Ziel ist ... ein definierter und angestrebter Endpunkt eines Vorgangs, meist einer menschlichen Handlung zu einem Zweck. ... Ein Ziel ist eine normative Aussage eines Entscheidungsträgers über einen zukünftigen Zustand ..."
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)

