01-08-2012, 19:49
Das Selbstverständnis im katholischen Religionsunterricht ist aber nicht das einer neutralen Perspektive. Genau das ist ja Hauptkritikpunkt daran:
Würde es sich um einen Unterricht handeln, der allgemein Religionen behandelt, würde ich dir zustimmen.
Katholischer Religionsunterricht legt hierfür aber einerseits einen (im neutralen Sinne ungerechtfertigten) Schwerpunkt auf das Christentum und nimmt andererseits damit eine Art von Wertung vor, die der Gleichstellung der Religionen in noch größerem Maße widerspricht.
Ich hoffe, ich lehne mich hiermit nicht zu weit aus dem Fenster, aber ich glaube schon, dass Sinn und Zweck des Religionsunterrichts das Annehmen der entsprechenden konfessionellen Richtung ist. Zumindest sagen uns das die behandelten Inhalte.
(Beispiel. Da wird nicht diskutiert: Welche Botschaften wollten die Evangelisten durch die Auferstehungsgeschichte übermitteln?, sondern festgestellt: Jesus ist für deine Sünden gestorben, um dich zu erlösen.)
Würde es sich um einen Unterricht handeln, der allgemein Religionen behandelt, würde ich dir zustimmen.
Katholischer Religionsunterricht legt hierfür aber einerseits einen (im neutralen Sinne ungerechtfertigten) Schwerpunkt auf das Christentum und nimmt andererseits damit eine Art von Wertung vor, die der Gleichstellung der Religionen in noch größerem Maße widerspricht.
Ich hoffe, ich lehne mich hiermit nicht zu weit aus dem Fenster, aber ich glaube schon, dass Sinn und Zweck des Religionsunterrichts das Annehmen der entsprechenden konfessionellen Richtung ist. Zumindest sagen uns das die behandelten Inhalte.
(Beispiel. Da wird nicht diskutiert: Welche Botschaften wollten die Evangelisten durch die Auferstehungsgeschichte übermitteln?, sondern festgestellt: Jesus ist für deine Sünden gestorben, um dich zu erlösen.)

