27-04-2012, 20:57
(27-04-2012, 19:34)petronius schrieb:Dann dürften ja Hans-Peter Dürr, Thomas Görnitz, Jean Emile Charon und Michael König schon einmal ein paar Namen sein, wobei die Reputation der letzteren beiden ein wenig angeknackst sein könnte.(26-04-2012, 23:23)Noumenon schrieb:(26-04-2012, 20:23)petronius schrieb: nenn mir deen quantenphysiker, der im rahmen seines fachs solche zusammenhänge naturwissenschaftlich verfolgt (die physik ist eine naturwissenschaft)Hängt davon ab, was du unter "naturwissenschaftlich" verstehst...
ja, das dachte ich mir schon
geh fürs erste mal davon aus, daß mir das verständnis der naturwissenschaftler von ihrem fach als geeignet erscheint
Außerdem verweise ich auch noch einmal auf einen Artikel des Mathematikers Prof. Dr. Günter Ewald, in welchem noch der eine oder andere Name fällt:
*http://www.psychophysik.com/html/re020-quantenphysik-hirnforsch.html
(27-04-2012, 19:34)petronius schrieb:Das Zitat stammt zwar nicht von mir, aber sei's drum. Natürlich ist das alles recht spekulativ, niemand hat behauptet, dass es sich hier um gesicherte Erkenntnis handelt. Aber es ist wohl auch nicht weniger spekulativ als die Annahme von 6 aufgewickelten zusätzlichen Raumdimensionen. Die Stringtheorie erinnert hier auch fast schon an das Epizykel-Modell der Antike wo man auf Biegen und Brechen mit mathematischen Tricks versucht hat ein Weltbild durchzupreschen, welches sich zwar in der Praxis aufgrund höherer Messgenauigkeit und Vorhersagekraft bewährt hat (ein heliozentrisches Weltbild verwarf man als zu ungenau, weil man hier mit irrtümlicherweise Kreise statt Ellipsen rechnete...), aber dennoch als falsch herausstellte.(26-04-2012, 23:23)Noumenon schrieb: Die Thesen der Wissenschaftler stützen sich auf das so genannte Verschränkungsprinzip. Danach sind seit dem Urknall weite Teile des Universums auf subtile Weise miteinander verbunden. Dies gilt auch für unsere Gedanken, da auch die Vorgänge im menschlichen Gehirn der Quantenphysik gehorchen
eher nicht. die quantenphysik spielt auf einer ganz anderen mikroskopischen ebene als die vorgänge im gehirn, die ja doch makroskopisch ablaufen. klar, ganz unten liegen allem auch quantenphysikalische effekte zugrunde, daß aber das bewußtsein in ganz besonderem maße davon geprägt wäre, sehe ich doch als sehr spekulativ
Aber da muss man (in beiden Fällen) immer abwägen, und es ist ja auch keineswegs so, dass ein tieferes Verständnis des Bewusstseins und des Lebens keine Bedeutung für uns hätte, ganz im Gegenteil (und auch dem reduktionistischen Ansatz der Stringtheorie stehe ich trotz Kritik natürlich durchaus wohlwollend gegenüber).

