11-02-2005, 20:54
Noch etwas Grundsätzliches zum Glauben: Wer Glaube an (historischen) Tatsachen festmacht, hat nicht verstanden, was Glaube überhaupt ist bzw. bewirkt. Es ist höchst töricht, den Glauben von der zufällig so und nicht anders abgelaufenen Geschichte abhängig zu machen. Glaube, das ist die Summe unserer Handlungsursprünge, wozu auch das bewusste wahr-Nehmen und das nachgeschaltete Denken (Reflektieren) gehören. In diesen Handlungsursprüngen manifestieren sich angeborene Denkschemata, genauso wie kulturelle Schemata (Ethik, gesellschaftliche Konventionen) sowie Derivate von eigenen bzw. erzählten Erfahrungen (einschließlich Klatsch und Tratsch). Diese Handlungsursprünge wirken wie Filter vor der nahezu chaotischen Flut von Eindrücken, denen wir tatsächlich ausgesetzt sind. Diese kommen uns nur durch diese Filter geordnet oder sinn- und wertvoll vor.
Insbesondere Texte werden durch den Glauben gefiltert. Deswegen gibt es hier Zank und Streit. Jeder filtert nämlich nach der eigenen Werdensgeschichte. Den einen und einzigen Glauben gibt es nicht und kann es - selbt unter Zwang - nicht geben.
Insbesondere Texte werden durch den Glauben gefiltert. Deswegen gibt es hier Zank und Streit. Jeder filtert nämlich nach der eigenen Werdensgeschichte. Den einen und einzigen Glauben gibt es nicht und kann es - selbt unter Zwang - nicht geben.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

